Alle "Rund-Bornholmer" zurückgekehrt - Kitesurfer testen schon das Revier

(lifePR) ( Rostock, )
Der sechste Segeltag der 77. WARNEMÜNDER WOCHE hatte mit nordöstlichem frischen Wind um die fünf Windstärken ähnliche Segelbedingungen wie der vorherige Tag in petto. Auch die Welle von bis zu zwei Metern Höhe baute sich erneut auf - was dazu führte, dass die 30 O-Jollen erst gegen 14.00 Uhr am Nachmittag starten konnten. Donald Lippert, Deutscher Meister und Führender in der O-Jollen Rangliste, wurde nach zwei Wettfahrten Fünfter und gilt als Favorit. Erster ist Jan Ten Hoeve aus Plön.

Chistian Soyka, Gewinner der letzten drei Goldcups der X-99, liegt nach vier Wettfahrten auf dem zweiten Platz. Auf Platz eins ist derzeit der Kieler Martin Christiansen, welcher stets der Zweitplatzierte in den letzten drei besagten Goldcups wurde. Die enge Punkteverteilung sorgt für viel Spannung für die restlichen sieben geplanten Wettfahrten.

Preisverleihung der hanseboot Rund Bornholm mit Staraufgebot

Nachdem die Schiffe von der hanseboot Rund Bornholm heil wieder zurück gekommen sind, fand am heutigen Donnerstag die Preisverleihung statt. Der Hamburger Segel-Star Tim Kröger war bei der Preisverleihung ebenfalls dabei und hat als Markenbotschafter und Testsegler im Team von terrathree und adidas die Veranstaltung bereichert. Durch die Vielzahl der unterschiedlichen Schiffe, die an der längsten Hochseeregatta in der Ostsee teilgenommen haben, wurden verschiedene Preise von der Regattaleitung ausgelobt:

Einen besonderen Sieg hat die IMMAC One4All, gesteuert von Kai Mares, eingefahren. Zum ersten Mal hat eine Yacht während der WARNEMÜNDER WOCHE den Warnemünde Cup, die 2 Up & Down und die hanseboot Rund Bornholm gewonnen. Damit hat die IMMAC One4All den Warnemünder hanseboot Offshore Cup (WARNEMÜNDER WOCHE CUP) gewonnen. Daneben hat die IMMAC One4All auch den Kyria-Pokal für die nach Berechnung schnellste Yardstick-Yacht sowie den Knurrhahn-Pokal für die nach ORC-Berechnung schnellste Yacht gewonnen. Auch Projektleiter der hanseboot, Heiko Zimmermann, segelte an Bord der Uijuijui und hatte ein besonderes Erlebnis. "Es gab unterwegs einen Schlag und der Baumkicker brach aus seiner Halterung am Mast heraus. Wir haben das Boot nur unter Spi weiter gesegelt und gleichzeitig den Baum wieder provisorisch festgelascht." Aufgrund des schlechten Wetters hatten einige Yachten zu kämpfen, zehn von ihnen gaben vorzeitig auf. Die Rückkehrer brauchten zwischen 31 und 60 Stunden.

Weitere Sonderpreise:

Den hanseboot Pokal für die schnellste gesegelte Zeit dieses Jahres gewinnt die OSPA, gesteuert von Martin Kringel. Der Sonderpreis für das schnellste Boot mit Heimathafen Rostock geht ebenfalls an die OSPA.

Den Double Hand-Sonderpreis hat die H.E.A.T., von Max Augustin gesteuert, gewonnen. Gleichzeitig bekam die H.E.A.T. den Sonderpreis der Jugendmannschaften für einen jugendlichen Crewanteil von mindestens 50 Prozent. Die H.E.A.T. ist ein 6,50 Meter langes Schiff - eine besondere Leistung also, dieses zu zweit auf 270 Seemeilen ins Ziel zu bringen.

Die schnellste Charteryacht, Maximum, gesteuert von Jörg Bardeleben, hat den Charter-Sonderpreis gewonnen. Den Sonderpreis für die älteste Mannschaft, die bei der hanseboot Rund Bornholm teilgenommen hat, wurde von der Lucky Star, gesteuert von Walfried Luksch, gewonnen.

Kitesurf-Trophy zur 77. WARNEMÜNDER WOCHE

Pünktlich zur am Freitag beginnenden Kitesurf-Trophy der 77. WARNEMÜNDER WOCHE frischte der Wind ordentlich auf. Warnemünde ist bis Sonntag einer von drei Strandorten der Deutschen Meisterschaftsserie, die in der vergangenen Woche auf Sylt startete. Das internationale Starterfeld der noch jungen, seit 2008 offiziellen Segeldisziplin umfasst Teilnehmer aus Deutschland, Polen und Dänemark. Ein Großteil der Kiter reist zu dieser Veranstaltung, die zum vierten Mal zur WARNEMÜNDER WOCHE stattfindet, aus dem Süden Deutschlands an die Ostseeküste, berichtet Organisatorin Rike Kuberg aus Hamburg. Mit Mario Rodwald (Rendsburg), zweifacher Europameister und achtfacher Deutscher Meister und Florian Gruber (Garmisch-Partenkirchen), Weltmeister im Course Racing, ist die deutsche Kite-Elite in Warnemünde vertreten. Jüngster Starter ist der elfjährige Jonas Ouahmid aus Kempten (Allgäu), der mit seinem Bruder am Wochenende bei den Junioren antritt.

Auf dem Kurs in optimaler Sichtweite vor dem Warnemünder Strand wird in den Disziplinen Freestyle, bei denen im direkten Duell zweier Teilnehmer die besten Tricks von der erfahrenen Jury gewertet werden und dem rasanten Race gekitet. Beim auf Schnelligkeit ausgelegten Race werden in einem abgesteckten Dreieckskurs die schnellsten Kitesurfer ermittelt. Alle Wettfahrten können vom Strand verfolgt und die Sportler an der Beach & Sport Arena begrüßt werden.
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