Donnerstag, 14. Dezember 2017


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Den Regionalpark Rhein-Main entdecken

Frankfurt am Main, (lifePR) - Eine besondere Stärke der Region Frankfurt Rhein-Main ist ihre landschaftliche Schönheit und Vielfalt. Seit 1994 wird sie unter dem Dach des Regionalparks gepflegt. "Nutzen Sie die Frühlingstage und entdecken Sie die Region zu Fuß oder auf dem Rad", lädt Thomas Feda ein, der Geschäftsführer des Arbeitskreis Tourismus Frankfurt Rhein-Main und der Tourismus+Congress GmbH Frankfurt.

Der Regionalpark RheinMain führt vorhandene Freiflächen zwischen den Siedlungen zusammen und verbindet die Region durch ein Netz aus landschaftlich reizvollen Wegen und Anlagen. Die Regionalparkwege sind beschildert und unterscheiden sich von üblichen Feldwegen durch ihre besondere Gestaltung. Mehr als 150 Attraktionen wie Aussichtstürme, Naturdenkmäler, historische Objekte, Spielplätze, Alleen, Gärten und Grünanlagen sind entlang dieser Strecken entstanden. Bis 2010 werden alle Teilstücke zu einer 190 Kilometer langen ringförmigen Hauptroute verbunden, die komplett das Kerngebiet des Ballungsraums Frankfurt Rhein-Main umschließen soll. Informationen im Internet: www.regionalpark-rheinmain.de

Wer die Region einmal auf einer großen Landkarte betrachtet, erkennt die Mainspitze schnell als einen zentralen Punkt: Hier fließen Rhein und Main zusammen - am gegenüberliegenden Ufer ragt der Mainzer Dom in den Himmel. Auf der Regionalpark-Hauptroute im Uhrzeigersinn Richtung Nordosten gibt es vor den Toren Hochheims einen Spielpark mit Tunnelrutsche, Krähennest, Tarzanschwinger und Königinnenschaukel. Eine große Spiel- und Liegewiese sowie ein Felsenmeer laden zum Verweilen ein. Bei Flörsheim dient der Eisenbaum als Aussichtsplattform - eine Stahlskulptur zwischen Wiesenmühle und Dyckerhoff-See. Mainaufwärts geht es nach Hattersheim, im Sommer blühen hier im Rosarium unweit der Wasserwerkallee 6500 Rosen aus 100 Sorten. Die Ton- und Kieskuhle im benachbarten Kriftel wurde zum Park gestaltet und erinnert an die Ziegelherstellung in früherer Zeit.

Taunusluft schnuppern kann man auf der Opelzoo-Route bei Kronberg. Sie folgt den Taunus-Bachläufen und beginnt in Frankfurt-Sossenheim, bindet den Quellenpark in Kronthal ein und führt zum Opelzoo. Dort bietet sie einen schönen Ausblick auf die Kronberger Burg und bis nach Frankfurt. Im Taunus ist Bad Homburg v.d. Höhe reich an idyllischen Plätzen - Kurpark, Jubiläumspark, Hardtwald oder Schlossgarten sind nur einige Beispiele. Seit 2007 hat sich ein besonders malerischer Ort dazugesellt: der Kleine Tannenwald zwischen Mariannenweg und Leopoldweg. Der 3,5 Hektar große "Kleine Tannenwald" gehörte einst zur landgräflichen Gartenlandschaft. Er präsentiert sich mit Teich und Pavillon wieder im ursprünglichen anglo-chinesischen Stil. Nicht nur die kunstvoll gestaltete Natur und die ruhige Lage mitten in einem ruhigen Wohngebiet machen den denkmalgeschützten Park zu einem neuen Anziehungspunkt in der Kurstadt, sondern auch regelmäßige Veranstaltungen wie ein Familientag mit klassischer und ruhiger Musik am 19. April (15-18 Uhr). Im Rahmen des Bad Homburger Sommers wird zum zweiten Mal die "Serenade im Tannenwald" erklingen: am Samstag, 4. Juli, 20 Uhr locken "Fado instrumental"-Klänge. Der Eintritt ist kostenlos.

Auch in Rüsselsheim und Umgebung können Fahrradfahrer und Wanderer auf der Regionalparkroute landschaftstypische Eigenarten und historische Begebenheiten erleben. Gut sichtbare Schilder weisen Naturfreunden den attraktiven Weg. Auf Stelen gibt es obendrein Beschreibungen zu Flora und Fauna sowie historischen Plätzen. Die Route erstreckt sich von Rüsselsheim entlang des Mains in Richtung Raunheim und Bischofsheim. Erholungssuchende können entlang des Mains spazieren oder auch die ehemalige Opel-Rennbahn im Rüsselsheimer Wald erkunden.

Weiter in nordöstlicher Richtung und jenseits der A5 liegt Limeshain im Wetteraukreis. Schwert und Schild erinnern dort unmissverständlich an die einstige Präsenz der Römer: Die neue Teilstrecke des Regionalparks, die "Limes-Route", wird im Mai eröffnet und verbindet die Hohe Straße von Hammersbach aus mit dem Vulkanradweg Richtung Vogelsberg.

Viele Rastpunkte mit schöner Sicht finden Ausflügler an der Hohen Straße zwischen Bergen-Enkheim und Hammersbach, einem Teilstück der alten Handelsstraße Frankfurt-Leipzig. Am Verlauf der Straße sind Rastplätze, Aussichtspunkte und Leseecken eingerichtet worden. Sie beginnt derzeit an der Großen Loh in Niederdorfelden und endet oberhalb von Hammersbach in der Gemarkung Langen-Bergheim. Mit der Großen Loh, der Kleinen Loh, der Leseecke und dem Lausbaum sind besondere Punkte entlang der alten Handelsstraße hervorgehoben worden, die einen sehr schönen Ausblick bieten.

Wenige hundert Meter hinter dem Lausbaum lohnt der Abstecher über Wachenbuchen zum Staatspark Hanau-Wilhelmsbad, einer historischen Kur- und Badeanlage aus dem 18. Jahrhundert, inmitten einem englischem Landschaftspark gelegen. In ihm laden ein Karussell, eine Burgruine sowie das Hessische Puppentheater im Arkadenbau zum Verweilen ein. Weiter geht es zum Schlosspark mit barockem Schloss in Hanau-Philippsruhe direkt am Main. Man kann dort spazieren gehen oder sich im weiteren Verlauf Philippsruhe auch vom anderen Flussufer aus betrachten: Vom "Balkon" - zwei ineinander geschobenen Terrassendecks aus Holz auf der Ostseite der Mündung der Kinzig in den Main. Ein kurzer Stichweg wurde vom sogenannten Leinpfad bis zum Balkon am Wasser gebaut. Von hier genießt man den Blick auf das Schloss Philippsruhe im Westen sowie zu den Kränen des Hafens im Osten.

Wir folgen dem Main nach Westen. Ein kleines Schipper-Vergnügen bringt die Fähre zwischen Maintal-Dörnigheim und Mühlhausen. Mainabwärts gelangt man zum Offenbacher Stadtteil Rumpenheim mit dem am Fluss gelegenen Rumpenheimer Schlosspark. Hier trifft die Hauptroute auf einen sehr spannenden Rundkurs innerhalb der Hauptroute, die Offenbach und Frankfurt verbindet.

Ring im Ring: Frankfurt und Offenbach

In Frankfurt ist der Regionalpark mit dem Frankfurter Projekt "GrünGürtel" verknüpft und in Offenbach mit dem Offenbacher Projekt "Grünring vom Main zum Main". In beiden gibt es entsprechend zusammenhängend ausgeschilderte Wege. So kann man einen langen und reizvollen Rundkurs mit dem Fahrrad oder zu Fuß erleben. Er reicht durch den gesamten Frankfurter Stadtwald, entlang des Mainufers, über die Berger Höhe und durchs gesamte Niddatal. Kleine Highlights unterwegs: Der Wetterpark Offenbach, der als Themenpark zur Wettermessung und -vorhersage frei zugänglich ist. Das Ich-Denkmal von Hans Traxler am Main zwischen Frankfurt und Offenbach unweit der Gerbermühle: es hebt jeden selbst auf den Sockel. Ein Denkmal für die Grüne Soße steht in Frankfurt-Oberrad. Der Blick in sieben grüne Gewächshäuschen informiert über die sieben Zutaten der Grünen Soße. Ein landschaftliches Highlight bieten im gleichnamigen Frankfurter Stadtteil die Schwanheimer Dünen: Ein Bohlenweg leitet Wanderer durch das Naturschutzgebiet. 48 Parks und Gärten zählen zum "Frankfurter Grüngürtel", der die Stadt auf rund 75 Kilometern wie ein "Gürtel" umschließt. Dazu zählen der weltweit renommierte Palmengarten, der weitläufige Grüneburgpark, der Bethmannpark und der Holzhausenpark im Nordend, der Günthersburgpark in Bornheim oder der Bolongarogarten in Höchst. Im Volkspark Niddatal im Nordwesten der Stadt fand einst die Bundesgartenschau statt, heute tummeln sich hier Spaziergänger, Radler und Jogger. Der Ostpark und der Lohrpark auf Frankfurts höchster Erhebung, dem 180 m hohen Lohrberg, sind beliebte Ausflugsziele und Arenen für Freizeitsportler.

Die Hauptroute des Regionalparks schlängelt sich im Süden der Region Frankfurt Rhein-Main weiter durch den Kreis Offenbach. Interessant ist ein Besuch im Bansapark Neu-Isenburg. Das Areal um die Bansamühle wurde als Park hergerichtet und mit Kunstwerken aufgewertet. Auf der kleinen Insel im Teich des Parks sieht man zum Beispiel die Holzskulpturen von Adam und Eva. Auf dem Wingertsberg in Dietzenbach kann man einen 33 Meter hohen Regionalpark-Aussichtsturm besteigen und den Rundumblick genießen. In Dreieich-Götzenhain steht die Stangenpyramide, ein begehbares Kunstwerk, das die Aussicht zur Frankfurter Skyline hin markiert. Die 450 Holzstangen ergeben wiederum selbst ein Panaroma in Pyramiden-Form.

Die Wissenschaftsstadt Darmstadt gehört zwar nicht zum Regionalpark Rhein-Main im engeren Sinn, lohnt aber wegen ihrer vielen Parkanlagen und Gärten auf jeden Fall einen Abstecher. Allen voran die Rosenhöhe, ein Anfang des 19. Jahrhunderts im englischen Stil angelegter Garten, dekoriert mit Blumenrondellen, Arrangements verschiedenster, teils exotischer Baumarten und Wasserbecken. Zusammen mit den Jugendstilhäusern und dem Hochzeitsturm auf der Mathildenhöhe bildet der Park Rosenhöhe ein einzigartiges Gesamtkunstwerk. Zu Ostern gibt es auf der Rosenhöhe Führungen, Infos und Kartenbestellungen über 0 61 51/13 45 13. Weitere schöne Parkanlagen bieten der Herrngarten, der Prinz-Georg-Garten sowie der Prinz-Emil-Garten im Stadtteil Bessungen - ein im englischen Stil angelegter Landschaftspark mit Teich und einem kleinen Schlösschen.

Das Naturschutzgebiet Mönchsbruch bei Mörfelden im Kreis Groß-Gerau bietet eine starke landschaftliche Vielfalt mit ausgedehnten Spazier- und Wanderwegen. Unter www.regionalpark-suedwest.de können sich Wanderer und Radfahrer mit Hilfe eines interaktiven Routenplaners detailliert über Sehenswürdigkeiten und Wegbeschaffenheiten der Regionalparkrouten zwischen Mainspitze, Kelsterbach und Mörfelden-Walldorf informieren. In diesem Abschnitt nähert man sich wieder dem Ausgangspunkt unserer Tour durch die Regionalpark-Hauptroute und kann von hier aus weiter den Rheingau erkunden.

Regionalpark Rheingau

Ein Regionalpark Rheingau befindet sich derzeit in der Entstehungsphase. Als Verbindung zum bestehenden Regionalpark Rhein-Main gibt es bereits die "Rheingau-Riesling-Route" sowie das UNESCO Welterbe Limes mit der Limes-Straße im Aartal und Idsteiner Land. Ein einzigartiges Erlebnis für Wanderer und Radfahrer mit herrlichem Blick auf die Weinberge und den Rhein versprechen die Rheingauer Riesling Routen. Sie verlaufen auf rund 120 km zwischen Kaub und Flörsheim-Wicker, unmittelbar angeschlossen an den Regionalpark RheinMain. Zahlreiche kulturhistorische Sehenswürdigkeiten laden entlang der Strecke zu einem Besuch ein. Die Möglichkeit zur Rast besteht in schönen Straußwirtschaften und Weingütern. Im Welterbe Oberes Mittelrheintal beginnt die Tour in Kaub, geht über Lorch am Rhein und Assmannshausen nach Rüdesheim am Rhein. Dort gibt es nicht nur die weltberühmte Drosselgasse, sondern unter anderem auch das Niederwald Denkmal und Kloster Eibingen zu besichtigen. Von dort geht es weiter nach Geisenheim und Oestrich-Winkel mit den berühmten Kulturbauten Schloss Johannisberg und Schloss Vollrads. Auch Kloster Eberbach liegt am Weg, eine ehemalige Zisterzienserabtei, in der auch der Film "Der Name der Rose" gedreht wurde; außerdem das gotische Weindorf Kiedrich mit der St. Valentinuskirche und der ältesten spielbaren Orgel Deutschlands. Die Wein-, Sekt- und Rosenstadt Eltville am Rhein lädt mit Fachwerk und Kurfürstlicher Burg zu einem Wanderstopp ein. Über Walluf, der ältesten Weinbaugemeinde des Rheingaus, und Wiesbaden geht es weiter nach Hochheim am Main sowie schließlich nach Flörsheim am Main und endet in Wicker - oder setzt sich in Flörsheim am Main im Regionalpark Rhein-Main fort. Infos im Internet unter www.rheingau-taunus-info.de

Ein Ausflug nach Wiesbaden sollte zum Neroberg führen. Er bietet mit dem Opelbad, dem Walderlebnispfad und dem Kletterwald jede Menge Freizeitspaß, gewährt vor allem auch einen wunderschönen Blick auf die hessische Landeshauptstadt Wiesbaden und ist mit seinem gastronomischen Angebot besonders in den Sommermonaten eine Oase für Erholungssuchende. Bereits seit dem Jahr 1888 fahren die nur mit der Schwerkraft und Wasser betriebenen Wagen der Nerobergbahn mit 7,3 Kilometer pro Stunde Wiesbadens Hausberg hinauf und hinunter. 3,5 Minuten beträgt die Fahrzeit, um von der Talstation über den Viadukt hinauf auf die 245 Meter hoch gelegene Bergstation zu gelangen. Abenteuer, Naturerlebnis und sportliche Herausforderung bietet der Kletterwald auf dem Neroberg. Die Gäste erwarten sechs große Kletterparcours in unterschiedlichen Höhen und mit verschiedenen Schwierigkeitsstufen. Der Walderlebnispfad bietet seinen großen und kleinen Besuchern die Möglichkeit, den Lebensraum "Wald" mit all seinen Facetten kennen zu lernen. Zahlreiche, liebevoll gestaltete Informationstafeln und bewegliche Objekte geben Auskunft zur Tier- und Pflanzenwelt des Wiesbadener Stadtwaldes.

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