Sonntag, 22. Oktober 2017


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Freunde Hauptstadtzoos fordern im Vorfeld der Berliner Freiwilligenbörse kostenfreies Parken für Ehrenamtliche

Senat und Bezirke müssen ehrenamtliche Besucherdienste unterstützen und nicht behindern

Berlin, (lifePR) - Die Fördergemeinschaft von Tierpark Berlin und Zoo Berlin hat seit 2008 einen Besucherservice, in welchem Senioren kostenfrei von Ehrenamtlichen von zu Hause, abgeholt in den Tierpark oder in den Zoo gefahren, dort begleitet und wieder nach Hause gefahren werden. Bei diesem bürgerschaftlichem Engagement stellen die Ehrenamtlichen ihr privates Kfz zur Verfügung und tragen die Benzinkosten selbst. Daher stellt die Tatsache, dass Ehrenamtliche im Rahmen dieser Tätigkeit nicht von der Parkgebührenpflicht befreit werden, eine zusätzliche finanzielle Belastung dar.

Bereits im Februar hatte der Verein sich an die Bezirksverordnetenversammlungen von Charlottenburg-Wilmersdorf und Lichtenberg gewandt, um dieses Problem zu lösen - bisher keine Reaktion.

Anlässlich der Berliner Freiwilligenbörse am Samstag, den 17. April, im Berliner Rathaus fordern nun die Freunde der Hauptstadtzoos mehr Unterstützung durch den Senat. "Ehrenamtliche benötigen keine Dankesfloskeln, sondern Rahmenbedingungen, die ehrenamtliche Arbeit ermöglichen und fördern. Die gegenwärtige Regelung in Berlin bei den Parkgebühren belastet Ehrenamtliche finanziell zusätzlich und stellt außerdem eine Hürde für ehrenamtliches Engagement dar.", so Thomas Ziolko, Vorsitzender des Fördervereins der Hauptstadtzoos.

Ziolko weiter: "Eine Ausnahmegenehmigung zur Freistellung von der Parkgebührenpflicht wäre auch eine Anerkennung des bürgerschaftlichen Engagements."

Besucherdienste haben als Betätigungsfeld von ehrenamtlich engagierten Menschen in Berlin eine lange Tradition. Hier kümmern sich Menschen oftmals um einsame alte, kranke und behinderte Menschen, wo traditionelle Familienstrukturen nicht greifen.

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