Pete Seeger reist nach Recklinghausen

Theater Lindenhof bei den Ruhrfestspielen / Wiederaufnahme im Juni

(lifePR) ( Melchingen, )
Die Geschichte um den amerikanischen Liedermacher und Menschenrechtler Pete Seeger, die das Theater Lindenhof im September 2016 als „inszeniertes Konzert“ zur Uraufführung brachte, wurde auf die Ruhrfestspiele 2017 eingeladen. Am 20. Und 21 Mai stehen das Ensemble und die über 40 Sänger im Theater Marl auf der Bühne. Unter dem Motto „Kopfüber Weltunter“ treffen sich in Recklinghausen von 1. Mai bis 18. Juni über 80 Theatermacher aus Deutschland und der Welt zu einer Werkschau. Nach den Festspielen wird „We Shall Overcome -Pete Seeger“ nochmals vom 20.-27. Juni in Mössingen zu sehen sein.

Dem Intendanten Stefan Hallmayer war es ein persönliches Anliegen mit dem Stück rund um das Leben und Wirken von Pete Seeger in Recklinghausen vertreten zu sein, gibt es ganz offensichtliche Parallelen zwischen der Geschichte des amerikanischen Liedermachers und dem Ursprung des Festivals. Zum einen ist da der gewerkschaftliche partizipative Kontext. Wurde doch das Festival als Akt der Solidarität gegründet, als Bergleute der Zeche König Ludwig 4/5 im harten Winter 1946/47 Kohle für die Hamburger Theater an der Besatzungsmacht „vorbeischleusten“. Auch Pete Seeger hat die Gewerkschaften durch seine Auftritte in ihrem Kampf um bessere Arbeitsbedingungen uneingeschränkt unterstützt. 2017 steht das Festival unter dem Titel „Kopfüber Weltunter“. Ein Gefühl, das man aus Zeiten des Umbruchs kennt, wo die Weltordnung ins Wanken gerät und nicht klar ist, wohin die Zukunft führt.

Der Abend um Pete Seeger entfachte bei den Besuchern eine enorme Kraft. Nicht auf Grund einer durchgestylten Ästhetik, sondern auf Grund des Menschen, der da in Szene gesetzt wird. „Im Zentrum steht ein Mann, der - auch und gerade heute - in seiner aufrichtigen, bescheidenen und unbestechlichen Haltung durchaus als Vorbild dienen kann“, so Hallmayer. „Es geht darum angesichts von Ungerechtigkeit, Willkür und Wahnsinn der herrschenden Klasse nicht zu erstarren, sondern eine Meinung zu äußern, Position zu beziehen, auf die Straße zu gehen und dabei möglichst viele Menschen mitzunehmen. Das ist keine artifizielle Hochkultur, sondern Theater, das zum Handeln drängt“. Natürlich trägt auch der beteiligte Chor dazu bei, dass das Stück die Menschen bewegt und Emotionen weckt. Bei den Vorstellungen im September und Oktober 2016 in Mössingen gab es bei vielen Vorstellungen Standing Ovations.

Nachdem das Stück im Mai seinen Gastauftritt bei den Ruhrfestspielen hat, wird es nochmals in der ehemaligen Textilfabrik Pausa in Mössingen zu sehen sein. Der Vorverkauf hat bereits begonnen. Termine: Di. 20.06. (nur über die VR-Bank eG Steinlach-Wiesaz-Härten und die Volksbank Tübingen eG), Mi. 21.06., Fr. 23.06., Sa. 24.06. (ausverkauft), So. 25.06., Mo. 26.06. und Di. 27.06. Karten über die Vorverkaufsstellen und das Kartenbüro im Theater Lindenhof (Tel. 07126/ 92 93 94 oder karten@theater-lindenhof.de) .
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