Dienstag, 24. April 2018


Lindenhof spielt wieder zu Hause

Erste Umbauphase kurz vor dem Ende. Auch Gasthaus wieder geöffnet

Melchingen, (lifePR) - Im Theater Lindenhof endet die erste Umbauphase. Ab 17. November wird im Saal wieder gespielt. Auch das Gasthaus öffnet. Unter Eigenregie und mit beschränktem Angebot.

Die erste Umbauphase im Theater Lindenhof steht kurz vor dem Ende. Das Foyer zwischen Haupthaus und Theaterscheune ist soweit fertig, dass im Theatersaal wieder gespielt werden kann. Aber auch das Foyer selbst – noch im Rohbau – wird im Rahmen der „Melchinger Winterreise“ (Premiere: 9. Dezember) zum Spielraum. Richtig fertiggestellt wird es allerdings erst am Ende der zweiten Bauphase. Diese wird nach Ostern 2018 beginnen und soll Ende des Jahres 2018 abgeschlossen sein. Mit dem Saalbetrieb öffnen auch wieder die Türen des Gasthauses Lindenhof. Dieses hatte in den letzten Monaten geschlossen. Betrieben wird es vorerst mit einem beschränkten Angebot und unter der Eigenregie des Theaters. Wir sprachen darüber mit Christian Burmeister-van Dülmen, einem der Stiftungsvorstände und Kaufmännischen Leiter des Theaters.

Das Gasthaus war seit Oktober geschlossen. Hatte das mit dem Umbau zu tun?

In gewisser Weise ja. Wir wollen nach dem Umbau den Lindenhof noch mehr zu einem offenen Haus für die Region und für Melchingen machen. In diese Richtung ist ja schon einiges passiert. Wir haben unser Kartenbüro zu einem Servicebüro erweitert und wir kooperieren mit Frisörmeister Preßler, der hier in der Theatergarderobe immer dienstags besucht werden kann. Wir wollen auch, dass das Gasthaus Teil des offenen Konzepts wird. Bisher war es schwierig Veranstaltungen in der Gaststätte durchzuführen, da das ja immer am Pächter hing. Auch was die Bewirtung in den Pausen und bei Veranstaltungen angeht würden wir einfach gerne die Chance nutzen, weiter zu denken. Daher werden wir die Gaststätte bis Ende der Umbauphase selbst betreiben.

Werden dann Hurm und Biesinger Spätzle mit Soß servieren?

Im Prinzip ist alles möglich. Das ist das tolle, wenn man etwas unter Eigenregie macht. Aber natürlich werden wir ganz klassisch für die Küche und den Service Personal anstellen. Da sind wir im Moment noch auf der Suche. Was die Speisekarte angeht, fangen wir ganz klein an. Am ersten Wochenende gibt es nur Getränke. In Zukunft soll es dann noch die hervorragende, gerauchte Bauernbratwurst der Metzgerei Heinrich aus Melchingen geben. Dazu ein Bauernbrot von einem Bäcker der Region, sowie Senf oder Meerrettich. Was dann nach und nach noch kommt, werden wir sehen. Geöffnet haben soll das Gasthaus immer von Mittwoch bis einschließlich Sonntag von 18 bis 23 Uhr und auf jeden Fall eine Stunde vor einer Vorstellung. Das heißt bei der Winterreise, die ja schon um 15 Uhr beginnt, wird auch das Gasthaus schon um 14 Uhr geöffnet haben.

Und wie soll es mit dem Gasthaus weitergehen?

Wir sehen den Betrieb des Gasthauses als Projekt, das wir erstmal nur bis Ende der Bauphase, also bis Ende 2018 selbst vorantreiben wollen. Die Umbauzeit ist für uns an sich schwierig. Wir haben aufgrund der Schließung der Theaterscheune im Jahr 2018 ca. 100 Vorstellungen weniger. Die Zeit bietet uns aber auch die Chance, etwas auszuprobieren. So können wir herausfinden, wohin die Reise mit der Theatergaststätte gehen kann und mit welchem Partner wir ab 2019 in eine gemeinsam gestaltete Zukunft gehen wollen.

Die erste Vorstellung nach der Umbauphase findet am 17. November statt. Zu sehen gibt es „Schäufeles schwäbische Welt“. Danach folgen „Die Ausreißerinnen“, „Spätzle mit Soß!“ und der „Gaisburger Marsch“. Auch ein Abend zum Gedenken an den Freund des Theaters Peter Härtling gibt es. Am 19.November lesen die Weggefährten Detlef Berentzen, Dietlinde Ellsässer, Bernhard Hurm und Uwe Zellmer Lyrik und Prosa. Das Gasthaus hat auf jeden Fall jeweils eine Stunde vor Vorstellungsbeginn bis eine Stunde nach Vorstellungsende geöffnet und bietet Getränke an.  

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