LTT und Theater Lindenhof starten STADT.LAND.IM FLUSS

Unter dem Titel STADT. LAND. IM FLUSS. wollen das Theater aus der Stadt und das Theater auf dem Land gemeinsam in der Kulturregion Schwäbische Alb etwas bewirken

(lifePR) ( Tübingen, )
Wie kann ein Kulturangebot im strukturschwachen Raum funktionieren? Das Theater Lindenhof ist seit 35 Jahren als Kulturveranstalter auf der Schwäbischen Alb aktiv. In dem von der Kulturstiftung des Bundes geförderten Modellprogramm "TRAFO - Modelle für Kultur im Wandel" soll es darum gehen, weitere Impulse für eine lebendige Kulturlandschaft auf dem Land zu setzen. Im Rahmen von STADT.LAND.IM FLUSS. werden vielfältige Projekte realisiert, die über die normale Theaterarbeit hinaus gehen. Das Theater Lindenhof will unter der Überschrift KLEINES DORF, GROSSE WELT seine Rolle als Kulturhaus für Melchingen und Umgebung stärken. Am LTT bringt die THEATERWERKSTATT SCHWÄBISCHE ALB seit Mai 2016 Künstler mit Kultureinrichtungen und Kulturschaffenden, Gemeindevertretern und Bürgern auf der Schwäbischen Alb zusammen. Erkennungszeichen für alle Veranstaltungen im Rahmen von STADT.LAND.IM FLUSS. ist der Punkt.

Gastspielreihe LTT / Theater Lindenhof

Als erstes gemeinsames Angebot realisieren das Theater Lindenhof und das Landestheater Tübingen eine Gastspielreihe. So kommen die ZuschauerInnen des Theaters auf dem Lande in den Genuss eines umfangreichen Kindertheater-Programms. Die BesucherInnen des Landestheaters in Tübingen bekommen im Gegenzug einen Einblick in das Repertoire des Melchinger Theaters.

Das Junge LTT gastiert von Oktober bis April einmal monatlich auf der Bühne in Melchingen. Die Termine und Stücke stehen bereits fest. Die ausgewählten Inszenierungen eignen sich besonders auch für Besuche mit Schulklassen. Deshalb gibt es optional (bei genügend Anmeldungen) auch Vorstellungen für Klassen am Montagvormittag. Die Werkschau des Theater Lindenhof in Tübingen wird vom 30.05. bis 04.06.2017 stattfinden.

06.10.2016, 19 Uhr Karma? Schicksal? Pech gehabt? (ab 14 Jahren)

So. 16.10.2016, 15 Uhr Die Schöne und das Biest (ab 6 Jahren)

Mo. 17.10.2016, 10 Uhr Die Schöne und das Biest (ab 6 Jahren)

So. 27.11.2016, 15 Uhr Ein Tag wie das Leben (ab 4 Jahren)

Sa. 17.12.2016, 15 Uhr Märchenkrimi (ab 6 Jahren)

So. 15.01.2017, 15 Uhr Die Geschichte von der Schüssel und dem Löffel (ab 6 Jahren)

So. 19.02.2017, 15 Uhr In einem tiefen dunklen Wald (ab 6 Jahren)

Do. 09.03.2017, 19 Uhr Parzival (ab 10 Jahre)

So. 12.03.2017, 15 Uhr Störtebekers Sohn (ab 8 Jahren)

So. 02.04.2017, 15 Uhr Raus aus dem Haus (ab 3 Jahren)

So. 30.04.2017, 15 Uhr Märchenkrimi 2. Märchen (ab 6 Jahren)

Realisiert wird die Gastspielreihe im Rahmen des Teilprojekts STADT.LAND.IM FLUSS. im Projekt "Lernende Kulturregion Schwäbische Alb", gefördert in "TRAFO - Modelle für Kultur im Wandel", eine Initiative der Kulturstiftung des Bundes.

Weitere Aktivitäten im Rahmen von STADT.LAND.IM FLUSS. im Theater Lindenhof:


Umgestaltung des Kassenbüros zum Servicebüro mit erweiterten Öffnungszeiten.
In der Schauspielergarderobe bietet ein Friseur einmal pro Woche seine Dienste an.
Einen Sonntag im Monat macht das Kinomobil Baden-Württemberg im Theater Station.
Einmal im Monat findet im Melchinger Café Anne ein Erzählcafé statt.
In Zusammenarbeit mit den Gemeinden der Umgebung entstehen Theater-Spielclubs, die jeweils verschiedene Menschen ansprechen.
Realisiert wird ein Wohnzimmertheater.
Ein Postkasten bietet einen Resonanzraum für Fragen und Antworten der BesucherInnen.
Als Partner der Kleinen entwickelt das Theater Lindenhof Stücke für kleine Kulturveranstalter mit wenig Infrastruktur.


Weitere Aktivitäten der THEATERWERKSTATT SCHWÄBISCHE ALB am LTT:

Am 9. Oktober wurde das erste Projekt der THEATERWERKSTATT veröffentlicht: Der Video-Hike Winterlingen, eine Smartphone-App von Tobias Rausch: eine ganz besondere Wanderung auf der Schwäbischen Alb; ein digitales Kunstprojekt, das die Gemeinde Winterlingen und ihre Geschichte sinnlich und informativ erlebbar macht. Video-Hike Winterlingen funktioniert wie ein Suchspiel: Den Weg zu den insgesamt sechs Stationen in und um Winterlingen geben GPS-Koordinaten und ein digitaler Kompass vor. An jeder der sechs Stationen kann ein Film abgespielt werden, der genau dort gedreht wurde. Die Videos ermöglichen einen Blick hinter Fassaden, erzählen Geschichten über Menschen und Orte und offenbaren Überraschendes.

Das nächste Projekt findet ab Herbst 2016 ebenfalls in Winterlingen statt. Dort wird ein junges Künstlerteam über mehrere Monate mit der Kleinkunstbühne K3 und weiteren Partnern zusammenarbeiten. Auch die Autorin Maja das Gupta wird ab November unterwegs sein, um die Alb schreibend zu erforschen, die Projekte der THEATERWERKSTATT zu begleiten und Schreibwerkstätten mit Jugendlichen durchzuführen. Weitere Projekte ab Frühjahr 2017 sind in Planung. Dafür ist die THEATERWERKSTATT auf der Suche nach interessierten Gemeinden, insbesondere in LEADER-Regionen.

TRAFO - Modelle für Kultur im Wandel

Mit dem Programm "TRAFO - Modelle für Kultur im Wandel" wendet sich die Kulturstiftung des Bundes erstmals gezielt an Kultureinrichtungen in ländlichen Regionen, um dort Transformationsprozesse anzustoßen. In ganz Deutschland wurden vier Regionen ausgewählt, die exemplarisch für die vielfältigen Herausforderungen in strukturschwachen Regionen stehen. Modellhafte Projekte im Oderbruch, in Südniedersachsen (Osterode, Seesen, Welterbe im Harz) in der Saarpfalz und auf der Schwäbischen Alb sollen zeigen, welche Potenziale in der Veränderung liegen. Mit partizipativen und kooperativen Ansätzen werden sie Beispiele dafür geben, wie lokale und regionale Kultureinrichtungen zu zeitgemäßen, spannenden Lern- und Kulturorten werden.

Weitere Infos unter: www.trafo-programm.de

Lernende Kulturregion Schwäbische Alb

Im Rahmen des Programms "TRAFO - Modelle für Kultur im Wandel" entsteht auf der Schwäbischen Alb ein Netzwerk von Kultureinrichtungen, in dem größere Institutionen mit kleineren Einrichtungen, ehrenamtlich Tätigen und einzelnen Kulturschaffenden kooperieren. Dadurch soll ein gemeinsamer Lernprozess in Gang gesetzt werden, bei dem die Transformation des kulturellen Lebens in der gesamten Modellregion im Mittelpunkt steht. Da die europäische LEADER-Förderung in Baden- Württemberg auch für Kulturprojekte geöffnet ist, soll hier insbesondere die Beantragung dieser Mittel durch Kultureinrichtungen geschult und strukturell etabliert werden.

Das Projekt ist auf fünf Jahre angelegt und besteht aus drei Modulen. Für die erste Projektphase wurden bedeutende Kultureinrichtungen ausgewählt, die langfristige Arbeitszusammenhänge - sogenannte Kulturwerkstätten - mit kleineren Partnern aufbauen und sich die Zusammenarbeit mit Schulen und anderen Bildungsträgern zur Aufgabe machen. In Modul 2 geht es um die Kooperation der Kulturwerkstätten miteinander und mit weiteren Institutionen sowie die Weitergabe von Erfahrungen an andere Kultur- und Bildungsträger über Verwaltungsgrenzen hinweg. In Modul 3 wird das Netzwerk innerhalb der LEADER-Regionen ausgeweitet, um nachhaltige Strukturen für das kulturelle Leben in der gesamten Modellregion aufzubauen.
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