"Entführung" bei den Wiener Festwochen 2017

Bremer Inszenierung "Les robots ne connaissent pas le blues oder Die Entführung aus dem Serail" wurde zum international renommierten Festival eingeladen

(lifePR) ( Bremen, )
Großer Erfolg für das Theater Bremen: Die gleichermaßen spartenübergreifende wie genresprengende Produktion "Les robots ne connaissent pas le blues oder Die Entführung aus dem Serail" ist zu den Wiener Festwochen 2017 eingeladen worden. "Das freut uns natürlich außerordentlich", kommentiert Intendant Michael Börgerding die Einladung. "die Wiener Festwochen sind ein ungemein spannendes Festival. Das Interesse der Kuratoren an 'Les robots ne connaissent pas le blues oder Die Entführung aus dem Serail' ist eine wichtige Bestätigung, dass unsere ästhetische und inhaltliche Arbeit der letzten Jahre überregional wahrgenommen wird und eine Strahlkraft hat, die weit über Bremen und das Umland hinausreicht."

Für diese Arbeit, die in der Spielzeit 2014/15 Premiere im Theater am Goetheplatz hatte, haben sich der Regisseur Benedikt von Peter und die deutsch-ivorische Performancegruppe um Monika Gintersdorfer und Knut Klaßen zusammengetan und auf der Basis gegenseitiger Neugier eine diskursive Befragung von Mozarts Singspiel, das musikalischer und inhaltlicher Ausgangspunkt der Arbeit war, erarbeitet. Die Konfrontation zweier heterogener Kulturen, die in Mozarts "Entführung aus dem Serail" thematisiert wird, greifen von Peter und Gintersdorfer/Klaßen praktisch auf und stellen die Systeme Oper und Performance einander gegenüber und konfrontieren so ganz disparate Ästhetiken, Stile und Arbeitsweisen. Musikalisch wird Mozarts Komposition durch die Musik von Ted Gaier von den Goldenen Zitronen und die ivorischen Showbizstars SKelly und Franck Edmond Yao alias Gadoukou la Star erweitert. In der gegenseitigen Bereicherung der verschiedenen Potentiale ist eine ganz eigene theatrale Form entstanden, die von Kritik wie Publikum gleichermaßen begeistert aufgenommen wurde.

Die Wiener Festwochen sind ein spartenübergreifendes Kultur-Festival, das seit Anfang der fünfziger Jahre jedes Jahr für fünf Wochen im Mai und Juni in der österreichischen Hauptstadt stattfindet. Die Wiener Festwochen verstehen sich explizit nicht als ausschließlich hochkulturelles Festival, sondern sind stark an neuen Kunstformen jenseits von Spartenbegriffen interessiert.

"Les robots ne connaissent pas le blues oder Die Entführung aus dem Serail" wird im Rahmen der Wiener Festwochen vier Mal gespielt, in der Wiener Version spielt die Camerata Salzburg unter der musikalischen Leitung von Jonathan Stockhammer.

Termine:

Freitag, 26. Mai um 19.30 Uhr
Samstag, 27. Mai um 19.30 Uhr
Sonntag, 28. Mai um 15.00 Uhr und um 19.30 Uhr
jeweils in der Halle E im Museumsquartier in Wien.
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