Montag, 22. Mai 2017


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TU Berlin gründet Zentrum für Entrepreneurship

Universität bündelt ihre erfolgreichen Gründungsaktivitäten / Wissenschaftliche Begleitung des Zentrums / Pro Jahr rund 20 Ausgründungen

(lifePR) (Berlin, ) Die Technische Universität Berlin bündelt ihre Kompetenzen aus Forschung, Lehre und Gründungsservice und verankert ihre Aktivitäten rund um das Unternehmertum in einem neuen Zentrum für Entrepreneurship. Es fungiert als zentraler Anlaufpunkt für alle gründungsinteressierten Mitglieder der Universität und ist die Schnittstelle zu Investoren, Business Angel und Gründerzentren. Damit geht die TU Berlin konsequent den Weg der Förderung von Unternehmensgründungen aus der Wissenschaft weiter, für den sie bereits mehrfach ausgezeichnet wurde. "Mit dem neuen Zentrum bauen wir systematisch das Unternehmertum und eine nachhaltig gelebte Gründungskultur an unserer Universität aus. Diese Strategie wird sich auch positiv auf den Wirtschaftsstandort Berlin auswirken", sagt TU-Präsident Prof. Dr. Dr. h.c. Kurt Kutzler.

Neben der Stärkung eines gründungs- und gründerfreundlichen Umfeldes soll das Zentrum wissens- und technologiebasiertes Potenzial für Gründungen systematisch erschließen. Praxisorientierte Lehrveranstaltungen zum Thema Selbstständigkeit, Informationstage, Vorträge und Workshops sowie individuelle Beratung sollen das unternehmerische Denken und Handeln an der Universität noch weiter ausbauen.

Erfolgreiche Unternehmerinnen und Unternehmer, die ihre Wurzeln in der TU Berlin haben, sollen dabei die Startup-Teams aktiv mit Knowhow und Kontakten unterstützen. Dass das Potenzial groß ist, zeigen die rund 900 Alumni, die nach ihrem Studium oder ihrer wissenschaftlichen Tätigkeit an der TU Berlin eine eigene Firma gegründet haben und nun im nationalen Absolventenprogramm der Universität vernetzt sind.

Wissenschaftliche Begleitung des Zentrums

Die Arbeit des Zentrums für Entrepreneurship wird wissenschaftlich begleitet und alle Angebote auf dem wissenschaftlich neuesten Stand präsentiert. Das Zentrum für Entrepreneurship wird auch eine zentrale Rolle für die TU Berlin im Rahmen der Ende 2009 vergebenen 'Knowledge and Innovation Communities' (KIC) des Europäischen Instituts für Innovation und Technologie (EIT) spielen. Die TU Berlin ist an zwei dieser großen europäischen Netzwerke, die jeweils mit 100 Millionen Euro gefördert werden, beteiligt und wird ihre Kompetenzen in das sogenannte Klima-KIC und das KIC für I&K-Technologien einbringen.

Weitere Bausteine: Erfolgreicher Gründungsservice und Entrepreneurship-Lehre

Mit dem im Sommer 2007 an der TU Berlin eingerichteten Gründungsservice stehen gründungsinteressierten wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, Studierenden und Alumni umfassende Qualifizierungs- und Beratungsmöglichkeiten bis hin zur Gründerwerkstatt und konkreter Hilfestellung bei der Beantragung von Fördermitteln zur Verfügung. So haben in 2009 mehr als 500 Personen diese Angebote genutzt. Derzeit werden 36 Gründungsteams der TU Berlin intensiv betreut. Im Schnitt gründen sich 20 Unternehmen pro Jahr aus der TU Berlin. Die TU Berlin bietet neben den direkten Beratungsangeboten auch verschiedene Lehrveranstaltungen, wie den "Venture Campus", die Ringvorlesung "Entrepreneurship", das Vertiefungsmodul 'Entrepreneurship' im Rahmen des fächerübergreifenden Studiums oder das Angebot "Human Venture", die den Studierenden und wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unternehmerische Kompetenzen und entsprechendes Wissen dazu vermitteln. So wurden auch mehrere Gründungsbefragungen seit 2001 durchgeführt, an denen sich 431 Unternehmen beteiligten. Im Jahr 2007 haben diese Firmen zirka 10.400 Arbeitsplätze geschaffen, über zwei Drittel davon in Berlin. Aber das Potenzial, Erfindungen und wissenschaftliche Erkenntnisse in die Gesellschaft zu transferieren, ist noch viel größer.

Das neue Zentrum wird von Prof. Dr. Jan Kratzer, Fachgebiet "Entrepreneurship und Innovationsmanagement", und Agnes von Matuschka, Leiterin des TU-Gründungsservice, geführt.

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