Dienstag, 21. November 2017


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1. Schweizer Forum Elektromobilität: Einladung zum Eintritt in eine neue Verkehrswelt

Mobilitätsakademie, Bern, (lifePR) - Der Verkehrssektor steht derzeit aufgrund enormer ökologischer und ökonomischer Herausforderungen vor einem epochalen Wandel. Den Mittelpunkt dieser Veränderungen markieren die gegenwärtigen Bemühungen von Politik und Industrie, in den kommenden Jahrzehnten die Elektrifizierung des motorisierten Individualverkehrs massgeblich voranzutreiben. Die Elektromobilität eröffnet den etablierten und neuen Akteuren am Schweizer Verkehrsmarkt vielversprechende Perspektiven auf eine nachhaltigere Mobilitätswelt. Damit die Schweiz als Pioniermarkt für innovative Mobilitätsangebote auch künftig diesen Wandlungsprozess international mitgestalten kann, müssen die Entscheidungsträger aus Forschung, Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft neue Wege gehen. Die ersten Schritte auf diesen Wegen führen am 26. und 27. Januar 2010 durch das Verkehrshaus der Schweiz in Luzern, wo das Schweizer Forum Elektromobilität erstmals seine Tore öffnet.

Unter der Schirmherrschaft von Bundesrat Moritz Leuenberger und in Partnerschaft mit dem Bundesamt für Stassen (ASTRA), dem Touring Club Schweiz, der Organisation der schweizerischen Stromverbundunternehmen (swisselectric) und Nissan International SA, sowie der Mitwirkung von über 40 Referenten lädt die Mobilitätsakademie alle Verkehrsinteressierten der Schweiz und der umliegenden Länder ein, gemeinsam den Grundstein für eine neue Politik der Elektromobilität zu legen.

Dazu Jörg Beckmann, Leiter der Mobilitätsakademie: "Die Schweiz hat angesichts der bevorstehenden Quantensprünge des Elektroautos die Chance, ihren ausgezeichneten Ruf als elektromobile Innovationsschmiede weiter auszubauen. Den derzeitigen Wandel im internationalen Automobilsektor gilt es zu nutzen und aufbauend auf den eidgenössischen Erfahrungen, Erfindungen und Errungenschaften der vergangenen Jahre eine treibende Kraft bei der Marktentwicklung des elektrifizierten, motorisierten Individualverkehrs (MIV) zu werden."

Die Partner und Initiatoren des Forums unterstreichen die Dringlichkeit des Handelns. Für Rudolf Dieterle, Direktor Bundesamt für Strassen, verbindet das ASTRA mit den gegenwärtigen Entwicklungen im Automobilsektor grosse Hoffnungen für einen nachhaltigeren Strassenverkehr. "Insbesondere die sukzessive Elektrifizierung des MIV bietet dem Verkehrsträger Nr.1 einen historischen Pfad in ein neues Mobilitätsparadigma, in dem das Auto als Alltagsverkehrsmittel seine einseitige Abhängigkeit gegenüber fossilen Energieträgern überwunden haben wird. Das ASTRA sieht in der Elektrifizierung des MIV das Mobilitätsgrossprojekt künftiger Generationen und stellt sich schon heute der Verantwortung, ein zentraler Wegbereiter der Elektromobilität zu werden."

"Die vermehrte Verwendung von elektrischer Energie erlaubt bedeutende Effizienzsteigerungen namentlich durch den Einsatz von leistungsfähigen Anwendungen wie Wärmepumpen und Elektrofahrzeugen", so Hans E. Schweickardt, Präsident von swisselectric. "Dadurch kann der Energieverbrauch und damit der CO2-Ausstoss dramatisch gesenkt werden. Der Schweizer Strom, der zu rund 55% aus erneuerbaren Energiequellen stammt und quasi CO2-frei produziert wird, spielt bei der CO2-Reduktion eine wichtige Rolle. Swisselectric unterstützt daher die individuelle und kollektive Elektromobilität und möchte aktiv zur Erreichung der Klimaziele beitragen."

Auch der TCS als innovativer Anbieter von Dienstleistungen im Individualverkehr sieht die Elektromobilität als neues Feld, auf dem der TCS im Interesse seiner Mitglieder wirken will. Dazu der TCSZentralpräsident Niklaus Lundsgaard-Hansen: "Das Elektroauto wird in Zukunft die Mobilitätsbedürfnisse des automobilen Menschen immer besser erfüllen können und leistet gleichzeitig einen enormen Beitrag zur Schonung von Ressourcen und Klima. Wir werden uns in den kommenden Jahren für die Elektrifizierung des MIV stark machen und so die Wahlfreiheiten der Schweizer Autofahrer, hinsichtlich des von ihnen bevorzugten Antriebs, massgeblich verbessern helfen."

Nissan International ist sich bewusst, dass die Menschen rund um den Globus besorgt sind über Probleme wie den Treibhauseffekt und die Abhängigkeit vom Öl. "Zu den dringendsten Projekten zählt für Nissan International die Senkung der Emissionen - und die Autohersteller reagieren darauf mit innovativen Lösungen und neuen Technologien," so der Vizepräsident von Nissan International SA, Pierre Loing. Er führt weiter aus, dass die Nissan Motor Company in diesem Zusammenhang in eine Vielzahl «grüner» Entwicklungen investiert, zum Beispiel emissionsarme Dieselmotoren, Hybridmodelle oder Fahrzeuge mit Brennstoffzellenantrieb. Herzstück der Nissan-Produktstrategie der kommenden Jahre sind jedoch Null-Emissions-Modelle und hier zunächst vor allem das reine Elektroauto.

Das ausführliche Programm des 1. Schweizer Forums Elektromobilität sowie weiterführende Information erhalten Sie unter www.mobilityacademy.ch.

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