Taunus setzt auf Tagestouristen

Region freut sich über mehr Übernachtungen und Anreisen

(lifePR) ( Bad Homburg, )
Deutschland-Tourismus ist in. Das nützt auch Hessen und dem Taunus. Die Tourismus-Region profitiert von ihrer besonderen Lage im Rhein-Main-Gebiet. „Wir gewinnen durch den boomenden Städtetourismus der hessischen Metropolen, vor allem von Frankfurt“, sagt Daniela Krebs, Geschäftsführerin des Taunus-Tourismus-Service (TTS). „Als einziges Mittelgebirge, das direkt an eine Metropole grenzt, haben wir den Vorteil, das Naherholungsgebiet der Rhein-Main-Region zu sein. Tagestouristen gelten als lukrativer Wirtschaftsfaktor“, sagt Krebs. „Jeder Tagestourist gebe rund 30 Euro bei seinem Besuch in der Region aus“, weiß Krebs.

Der Erfolg der Region Taunus zeigt sich in den Zahlen. Das Jahr 2016 brachte ein Plus (2,5 Prozent) bei den Ankünften (1.133.288) und auch ein leichtes Plus bei den Übernachtungen (3.581.794). Das ist ein Zuwachs von 0,6 Prozent. Der Hochtaunuskreis freut sich nach dem starken Plus von 8 Prozent im Jahr 2015 über einen leichten Gewinn von 1,8 Prozent bei den Ankünften (483.797) und bei den Übernachtungen (1.334.372) über ein Mehr von 0,5 Prozent. Der durchschnittliche Aufenthalt der Gäste im Taunus liegt weiter bei 2,8 Tagen. Der Main-Taunus-Kreis setzt seinen stetigen Aufwärtstrend der vergangenen Jahre auch 2016 fort. Er verzeichnete 410.372 Ankünfte, ein Plus von satten 8,7 Prozent. Es gab 806.909 Übernachtungen, das ist eine Steigerung von 4,8 Prozent. Im Schnitt bleiben die Gäste erneut zwei Tage.

„Tourismus und die Förderung des Tourismus in der Region ist auch Standortförderung“, erklärt Geschäftsführerin Daniela Krebs. Der Freizeitwert und die -qualität einer Region lockten eben nicht nur Touristen, sondern auch Menschen, die dort lebten. „Vom Tourismus profitieren viele andere Wirtschaftsbereiche wie Gastgewerbe, Einzelhandel, Dienstleister, Handwerk“, sagt Krebs, das habe das Wirtschaftsministerium gerade wieder bestätigt. „Beim Tourismus im Taunus geht es nicht nur um die Urlauber.“

Der Tourismus in Hessen ist bereits das siebte Jahr in Folge im Aufwind. Das belegen die Zahlen des Hessischen Statistischen Landesamtes, die Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir diese Woche vorstellte. Demnach wurden im Land 2016 32,6 Millionen Übernachtungen gezählt. Die hessischen Beherbergungsbetriebe mit zehn oder mehr Betten und die Campingplätze mit mindestens zehn Stellplätzen empfingen rund 14,5 Millionen Gäste. Das sind 1,4 Prozent mehr Gästeankünfte als 2015. 10,8 Millionen Gäste stammen aus Deutschland, 3,7 Millionen aus dem Ausland.

Auch bei der Übernachtungszahl, die als die wichtigere Zahl für den Tourismussektor gilt, gab es 2016 ein Plus von 1,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Knapp vier Fünftel (25,3 Millionen) machen die Übernachtungen inländischer Gäste aus, das ist ein Plus von einem Prozent gegenüber 2015. Die Zahl der Übernachtungen von Auslandsgästen erhöhte sich um 2,3 Prozent auf rund 7,3 Millionen. „Auch der Taunus stellt sich auf internationale Gäste ein, viele Taunus-Broschüren liegen bereits auf Englisch vor “, sagt Daniela Krebs.

Mit Abstand wichtigster Quellmarkt sind die USA, auf die allein elf Prozent der Übernachtungen ausländischer Gäste entfallen, gefolgt von den Niederlanden mit acht Prozent. Auf dem dritten Rang hat China (sieben Prozent) Großbritannien abgelöst, so das Hessische Statistische Landesamt. Etwa zwei Tage bleiben Reisende im Schnitt in Hessen. In ganz Deutschland wurden 2016 447,3 Millionen Übernachtungen von Gästen aus dem In- und Ausland gezählt. Das sind drei Prozent mehr als 2015.

Die Frequenzbringer der Taunus Region sind unter anderem der Opel-Zoo in Kronberg, der 2016 563.562 Besucher zählte. Das Alleinstellungsmerkmal der einzigen Elefanten in Hessen macht den Opel-Zoo weiterhin zum unangefochtenen Besuchermagneten. Auch die neue Brillenpinguinanlage für 1,2 Mio. Euro zählt zu den Attraktionen im Zoo. Ins Freilichtmuseum Hessenpark kamen 2016 228.660 Besucher das ist ein Plus von 6,1 Prozent. Den Sprudelhof in Bad Nauheim besichtigten 200.000 Besucher, das Römerkastell Saalburg vermeldet konstant gute Besucherzahlen von 120.000. Zu den touristischen Einrichtungen mit den höchsten Besucherzahlen gehört das Seedammbad Bad Homburg. Hier fanden sich 465.349 Besucher ein, der Kletterwald Taunus in Friedrichsdorf hatte 40.000 Besucher. Das Schloss Bad Homburg meldete für 2016 27.200 Besucher, das sind doppelt so viele wie im Vorjahr. Das museumspädagogische Angebot wurde stark ausgebaut, es gibt neue Parkführungen. Die Burg Königstein hatte im vergangenen Jahr 17.679 Besucher, Burg Kronberg zählte 15.100 Besucher.

„Als Tourismusdachverband sind wir in den letzten Jahren gut gefahren mit unserer Fokussierung auf die Stärken der Region“, sagt Daniela Krebs. In einer von der Hessen Agentur in Auftrag gegebenen Studie wurden dem Taunus die Profilthemen „Natur- und Landerlebnis inklusive Wandern und Kultur“ als vorrangige Kompetenzthemen zugeschrieben. Diese Themen gelte es zu bewerben und im Bewusstsein der Zielgruppen zu verankern, sagt Krebs. „Die Stärke des Taunus ist die Verbindung aus Natur und Kultur.“ Der Taunus kombiniere die bis heute erlebbare beeindruckende Kulturgeschichte aus über 2000 Jahren mit Naturdenkmälern wie dem Großen Feldberg, dem Altkönig (798m) oder den Eschbacher Klippen. „Diese Verbindung wird die erfolgreiche Marke ‚Taunus. Die Höhe‘ noch weiter voranbringen“, ist Krebs überzeugt.

Erläuterung der statistischen Daten:


Übernachtungen/Ankünfte: Hierzu zählen alle Beherbergungsbetriebe mit zehn oder mehr Gästebetten und Campingplätze mit zehn oder mehr Stellplätzen (ohne Dauercampingplätze), und zwar unabhängig davon, ob die Beherbergung Hauptzweck (z. B. bei Hotels u. Pensionen) oder nur Nebenzweck des Betriebes (z. B. bei Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen) ist.
Taunus: Alle Kommunen der Destination lt. Definition des Hess. Wirtschaftsministeriums HMWEVL
Übern./Ank. stammen vom Hessischen Statistischen Landesamt, dem Hessischen Wirtschaftsministerium und dem Deutschen Tourismusverband e.V..
Besucherzahlen der Institutionen haben diese selbst erhoben.
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