Geschichte bewahren - ein neues Tor für Burg Falkenstein

(lifePR) ( Bad Homburg, )
Es ist viel geschehen auf Burg Falkenstein: Wo noch vor wenigen Wochen eine alte, rostige Tür den Burgturm verschloss, ist heute ein massives Holztor zu sehen. Mit einem Informations-System im "Taunus-Design" setzte die Taunus Touristik Service zudem ein Pilotprojekt um.

Auf "Zeitpfaden" führte die Sommertour den Vorsitzenden der Taunus Touristik Service, Landrat Ulrich Krebs Mitte Juli zu den Burgen im Taunus. Seither ist viel geschehen - besonders auf Burg Falkenstein. Gemeinsam mit dem Heimatverein Falkenstein konnten innerhalb von nur wenigen Wochen verschiedene Projekte umgesetzt werden.

Im Mittelpunkt des Geschehens stand der Burgturm, dessen Eingang noch bis vor kurzem durch eine alte, rostige Tür verschlossen war. Heute ist davon nichts mehr zu sehen. Ein wunderschönes, massives Holztor - gestaltet von Martin Hölscher und Walter Martens vom Heimatverein Falkenstein - bildet den perfekten Eingang für den stolzen Turm. Schwere, silberfarbene Schließen und ein markantes Schloss geben dem Eichenholz einen besonderen Glanz.

Am vergangenen Sonntag übergaben nun Landrat Ulrich Krebs und Hans-Dieter Homberg, Vorsitzender der Gemeinnützigen Sitzung der TaunusSparkasse, das Burgtor seiner neuen Bestimmung.

Ein hohes Schloss heißt Falkenstein,
das liegt ein Meil Wegs von dem Main
Erasmus Alberus

"Zukunft braucht Herkunft" ist sich Landrat Ulrich Krebs, sicher. Das Wissen um die Vergangenheit, erklärt die Gegenwart und macht Mut, die Zukunft zu gestalten. Die Burgen und Schlösser im Taunus sind bedeutende Bauwerke, die es zu schützen und bewahren gilt. Auch und gerade dann, wenn es außergewöhnlichen Mut und ein immerwährendes Engagement einfordert.

Doch dieses Engagement braucht Fürsprache und letztendlich finanzielle Förderung. Die Gemeinnützige Stiftung der TaunusSparkasse hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Menschen und ihre Aktivitäten für die Region auszuzeichnen. "Wir fühlen uns der Gemeinschaft verpflichtet", unterstreicht der Vorsitzende Hans-Dieter Homberg die Bedeutung der Stiftung.

Die Burgen im Taunus sind mehr als nur Steine, die aneinander gereiht wurden; mehr als nur Sehenswürdigkeiten. Sie sind die Wahrzeichen der Städte und Gemeinden und gleichsam ein Stück Heimat. Das "bisschen Burg" Falkenstein - so Landrat Ulrich Krebs - eröffnet neue Blickwinkel. Die spektakuläre Aussicht auf den Taunus und die Rhein-Main-Region ist Sinnbild für die Freiheit des Geistes.

Einhundert in gold und silber, blitzende Münzen sind die Grundlage für weiteres Engagement auf und rund um Burg Falkenstein. In einer kleinen Schatzkiste überreichte Landrat Ulrich Krebs dem Vorstandsmitgliedern des Heimatvereins, Peter Major-Leonhard und Karl-Erich Giese, das "Startkapital", um die altehrwürdigen Mauern zu schützen. "Damit wollen wir den Anstoß geben, kulturelles Erbe zu bewahren und es an zukünftige Generationen weiterzugeben. Gleichsam ist es eine Einladung, sich aktiv und passiv an der Gestaltung der Burg Falkenstein zu beteiligen".

Im Frühjahr 2009 setzen sich die Aktivitäten für die Burg, über der am vergangenen Sonntag natürlich die Falkensteiner Flagge wehte, fort. Die Grundschule Falkenstein wird an einem Aktionstag mit ihren vierten Klassen den Turmstumpf Nürings von den Blättern, die der Herbst da gelassen hat, befreien.

Geschichte wird lebendig - neue Info-Tafeln für Burg Falkenstein

Die mächtigen, alten Mauern der Burgruine hüten eine wechselvolle Geschichte und das eine oder andere Geheimnis. Von den spannenden Zeiten berichten nun Info-Tafeln, die die Taunus Touristik Service gemeinsam mit Hermann Groß vom Heimatverein Falkenstein e.V. entwickelt hat. Schon kurz vor dem einstigen Eingang zur Burg ist vieles über den Falkensteiner Hain und den Dettweiler Tempel zu erfahren. Eine ausführliche Chronik und ein zeitlicher Überblick warten im Innenhof auf Wissbegierige.

Zur bewaldeten kuppe
stieg ich an neben dir
Stefan George

Dass Burg Falkenstein seit jeher Dichter und Denker inspirierte, beweist das Gedicht BURG FALKENSTEIN von Stefan George. So eigenwillig die Rechschreibung des deutschen Lyrikers ist, so anrührend sind seine Zeilen über das uralte Gemäuer. Weit aus älter als Gedicht sind die Reste der Turmburg Nürings, die nur wenige Schritte neben der Burgruine zu entdecken sind. Auch hier gibt eine Info-Tafel Auskunft über die Geschehnisse längst vergangener Zeiten.

Erstmals sind die Info-Tafeln im "Taunus-Design" gestaltet. Das Pilotprojekt der Taunus Touristik Service will den Grundstein für eine einheitliche Ausschilderung im Land der Berge, Burgen und Bäder zwischen Weilmünster und Hochheim am Main sowie Idstein und Bad Nauheim legen. "So entsteht im Taunus ein weiteres verbindendes Element, das positiv auf den Gemeinschaftssinn wirkt und Identität stiftet," erklärt dazu die Geschäftsführerin der Taunus Touristik Service, Almut Boller.

Städte und Gemeinden können also auf ein bestehendes Design zurückgreifen, ohne jedoch ihre eigene Identität zu verlieren. Das Design "Taunus" und natürlich der Taunus bilden ein Dach, unter dem sich die Partner wieder finden. Das Land der Berge, Burgen und Bäder kann so zu einem Reiseziel werden, an dem die Bürgerinnen und Bürger gleichermaßen teilhaben wie die Gäste der Region.

Die Info-Tafeln sind in Zusammenarbeit mit dem Naturpark Hochtaunus, der die baulichen Arbeiten übernommen hat, entstanden.
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