swb-Aufsichtsrat verabschiedet Vorstandsneubesetzung

(lifePR) ( Bremen, )
Der Aufsichtsrat der swb AG hat in seiner Sitzung am 13. Juni 2012 einen neuen swb-Vorstand bestellt. Künftig soll ein vierköpfiges Vorstandsteam, drei Ressortvorstände und ein Vorstandsvorsitzender, das Unternehmen leiten. Damit bleibt die Eigenständigkeit der swb AG an den Standorten Bremen und Bremerhaven erhalten und sichert Kunden, Geschäftspartnern und Mitarbeitern die gewohnte Verlässlichkeit.

Die neue Vorstandorganisation

Vorstand Erzeugung und Finanzen der swb AG wird ab 1. September 2012 Dr. Torsten Köhne. Köhne übernimmt zudem zum 1. Januar 2013 den Vorstandsvorsitz. Zu seinem Ressort gehören die gesamte swb-Erzeugungs- und Entsorgungssparte, einschließlich der erneuerbaren Energien und der Beteiligung an der Weserkraftwerk GmbH & Co. KG. Ab 1. Januar 2013 übernimmt er die Funktion des Vorstands Erzeugung, Erneuerbare und Entsorgung auch in der EWE AG und wird dort künftig nach dem Ausscheiden von Dr. Willem Schoeber auch die Verantwortung für das Auslandsgeschäft tragen. Köhne ist seit 2005 im Vorstand der swb AG. Zu swb kam er 1997 und war seitdem in verschiedenen Führungspositionen im Unternehmen tätig. Köhne wurde 1964 in Bremerhaven geboren und studierte Jura an der Universität Osnabrück, wo er 1993 promovierte.

Vorstand Netze wird ab 1. Juli Timo Poppe. In seinen Verantwortungsbereich gehört auch die Beteiligung an der hanseWasser Bremen GmbH. Timo Poppe ist außerdem Generalbevollmächtigter der EWE AG und führt dort im Auftrag des Vorstands den Bereich Infrastruktur (Netze, Wasser/Abwasser und Liegenschaften). Poppe studierte Wirtschaftsingenieurwesen und ist seit 2000 bei der EWE AG. Er hatte seitdem verschiedene Leitungsfunktionen bei der EWE AG inne. Seit 2009 war er Leiter der Abteilung Konzernentwicklung und Prokurist der EWE AG.

Uwe Schramm wird ab 1. September 2012 Vorstand Personal und IT. Zu seinem Ressort gehört neben den beiden Zentralbereichen die Gesellschaft für Abrechnungsdienstleistungen im swb-Konzern sowie die Verantwortung für die Beteiligungen an den Stadtwerken Soltau und der Stromversorgung Greifswald.

Kommissarisch leitet Uwe Schramm ab dem 1. September 2012 auch den gesamten Vertriebsbereich. Neben den swb-Vertriebsgesellschaften und der swb Services verantwortet er in diesem Ressort die Beteiligungen an den Osterholzer Stadtwerken GmbH & Co. KG und an der Bremer Energie-Konsens GmbH. Die Suche nach einem Vertriebsvorstand für die swb AG ist bereits angelaufen und soll in den nächsten Monaten zu einer weiteren Neubesetzung im Vorstand führen.

Schramm ist seit 2002 Vorstandsmitglied der swb AG. Zu swb kam er 1985, wo er in verschiedenen Führungspositionen, u.a. als Geschäftsführer der swb-Netzgesellschaft, tätig war. Schramm wurde 1957 in Delmenhorst geboren und hat Versorgungstechnik (Dipl.-Ing.) sowie Sozialwissenschaften, Psychologie und Geschichte (M.A.) studiert.

Die beiden noch amtierenden Vorstandsmitglieder Dr. Thomas Neuber (Vorstand Energiedienstleistungen, Speicher und IT) und Jörg Budde (Vorstand Beschaffung und Vertrieb) scheiden zum 31. August 2012 aus dem swb-Vorstand aus.

Die zukünftige Ausrichtung der Vorstandsarbeit

"Wir werden die gemeinsame Arbeit, swb im EWE-Konzern und mit dem EWE-Konzern zukunftsfähig auszurichten, weiterhin konsequent verfolgen", so Dr. Torsten Köhne. "Unsere Doppelmandate in den Kerngeschäftsfeldern des Konzerns Erzeugung, Vertrieb und Infrastruktur erleichtern eine intensivere Zusammenarbeit und vermeiden Reibungsverluste. Aber die Entscheidung für eine eigenständige swb AG bedeutet auch Stabilität am Standort Bremen und Verlässlichkeit für unsere Kunden, Mitarbeiter und Partner."

Dr. Werner Brinker, Vorsitzender des swb-Aufsichtsrats und Vorstandsvorsitzender der EWE AG: "Diese Vorstandsbesetzung ist eine gute Basis, um die richtigen Instrumente für die notwendige verstärkte Zusammenarbeit zu entwickeln und unter Einbeziehung der bestehenden Verträge zu gestalten. In diese Gestaltung werden wir die Arbeitnehmervertreter mit einbeziehen."

Das neue Vorstandsteam der swb wird vor allem den begonnenen energiewirtschaftlichen Umbau weiter vorantreiben und weiter auf die Energieerzeugung aus und mit erneuerbaren Energien setzen. Belege für die konsequente Fortsetzung dieses Kurses, der durch die Energiewende von 2011 bestätigt wurde, sind der Bau des Gas- und Dampfturbinenkraftwerks (GuD) und des Weserkraftwerks sowie die Modernisierung des Müllheizkraftwerks, das nach dem erfolgreichen Umbau drei Mal soviel Strom aus der gleichen Menge Abfall erzeugen wird.

swb wird Privat- und Geschäftskunden auch in Zukunft zu attraktiven und fairen Konditionen mit Energie und Trinkwasser beliefern. Das Unternehmen arbeitet an vielen Stellen, um dem Wettbewerb entgegenzutreten und tut dies auch durchaus erfolgreich: Attraktive Produkte, ein gutes Preisleistungsverhältnis, eine intensive Kundenrückgewinnung in der Kernregion und die Neugewinnung von Kunden außerhalb sind Bausteine, mit denen sich swb erfolgreich im Wettbewerb bewährt.

Im Vergleich mit anderen hat swb in Bremen einen sehr hohen Marktanteil - 86 Prozent bei Strom und 89 Prozent bei Erdgas im Standard-Lastprofil-Segment (Haushalts- und Gewerbekunden). swb ist im Bereich Ökostrom in Bremen weiterhin Marktführer und konnte unter anderem mit neuen Produkten wie "swb Strom von hier" sowie "swb Strom aktiv" und "swb Erdgas aktiv" mit verlängerter Preisgarantie den Marktanteil stabil halten. Auch die Umsetzung einer neuen Marken- und Kommunikationsstrategie wird dazu einen wesentlichen Beitrag leisten.

In den letzten vier Jahren sind stabile Preise für Erdgas und Strom zu einem Kennzeichen von swb geworden. Nach 14 Monaten Preisstabilität gab es die letzte Preisanpassung beim Erdgas am 1. April 2012, beim Strom am 1. Februar 2011. Die jetzt gültigen Preise werden bis zum Ende des Jahres 2012 stabil bleiben, ausgenommen einzelne Produkte, bei denen die Gültigkeit der vorab festgesetzten Preisgarantien endet.

Wesentlicher Faktor für die bisher erfolgreiche Positionierung der swb als leistungsfähiger Energiedienstleister für Bremen, Bremerhaven und umzu sind effiziente Versorgungsnetze, die eine außergewöhnliche Versorgungssicherheit gewährleisten. swb möchte diese Kernaufgabe auch in Zukunft mit eigenen Versorgungsnetzen erfüllen und hat deshalb fristgemäß eine Interessenbekundung für sämtliche in Bremen und Bremerhaven zur Vergabe anstehenden Netzkonzessionen abgegeben. Im Rahmen des entsprechenden Verfahrens soll bis spätestens Mitte 2013 über eine langfristige Vergabe der Wegerechte entschieden werden.
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