Sonntag, 26. Februar 2017


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Gesundheitsgefahr Transfettsäuren: AGROLAB finden gefährlich viele Transfettsäuren in verschiedenen Buttersorten

(lifePR) (Berlin, ) In einer aktuellen Untersuchung des AGROLAB-Labors (LUFA-ITL-Institut in Kiel) zeigte sich, dass verschiedene Butter-Sorten (Butter, insbesondere mit Weidemilch und Butterschmalz) reichlich Transfettsäuren enthalten. Ernährungsexperten raten seit Jahrzehnten vom übermäßigen Konsum von Butter und damit hergestellten Lebensmitteln ab - die aktuelle Untersuchung belegt die Richtigkeit der Warnung vor Butter. Hier geht es zu den Studienergebnissen: http://bit.ly/1ROOVwH

Es ist leicht täglich mehr als 2 Gramm Transfettsäuren - die Obergrenze der Zufuhr - aufzunehmen. Gerade in der Grillzeit - Stichwort Kräuterbutter. Aber auch in den klassischen Spargelsoßen wie Sauce Hollandaise können gefährlich viele Transfettsäuren stecken.

Wissenschaftler und Fachgesellschaften machen keinen Unterschied zwischen tierischen und künstlichen Transfettsäuren, die beispielsweise beim Frittieren anfallen. Die EFSA (EU), die Deutsche Gesellschaft für Ernährung, das Bundesinstitut für Risikobewertung und viele weitere nationale und internationale Gremien (WHO etc.) warnen ausdrücklich vor allen Transfettsäuren und empfehlen eine möglichst geringe Zufuhr.

Transfettsäuren - auch tierische - sind in der Lage das "gesunde" HDL zu senken und das "schädliche" LDL zu erhöhen. Damit steigt das Herz-Gefäß-Risiko und es drohen Herzinfarkt und Schlaganfall. Je mehr Transfettsäuren zugeführt werden, desto höher ist das Risiko. Bisher wurde das Risiko, das in Butter steckt oftmals vernachlässigt, da keine validen Untersuchungsergebnisse zur Verfügung standen. Mit den neuen Daten des AGROLAB-Labors wird jetzt eine Informationslücke ausgefüllt. Margarine enthält heute praktisch keine Transfettsäuren mehr, da keine (teil-)gehärteten Fette mehr verwendet werden. Alle Margarinesorten der Untersuchung enthielten daher sehr wenig Transfettsäuren und zeichneten sich durch ein hervorragendes Fettsäuremuster aus.

Und nicht vergessen, Margarine ist im Gegensatz zu Butter frei von Milchzucker und ist pflanzlich. Für Margarine werden keine Milchkühe in Anbindehaltung gequält und müssen unglaubliche Milchmengen geben. Inzwischen gibt es sogar vegane Margarine. Ein Vorteil von Pflanzenfetten ist natürlich auch die bessere Ökobilanz. Wer gesund leben, die Umwelt schonen und Tiere nicht quälen möchte, verwendet anstatt Butter besser Nüsse, Samen, Pflanzenöle (insbesondere Raps-, Lein- und Walnussöl) sowie Margarine (aber ohne Butterzusätze). Mehr in meinem neuen Buch "Kühe würden Margarine kaufen". https://buecher.schluetersche.de/de/sachbuch/gesundheitsratgeber/kuehe-wuerden-margarine-kaufen,570348962.html

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