Textil- und Bekleidungsindustrie: "Warnstreiks sind unangemessen"

Südwesttextil-Arbeitgeber kritisieren IG-Metall-Aktionen - nächster Verhandlungstermin steht längst fest

(lifePR) ( Stuttgart, )
Der Arbeitgeberverband Südwesttextil kritisiert die seit heute angesetzten Warnstreiks der IG Metall als „unangemessen, ja deplatziert". „Wir haben der Gewerkschaft erst vor kurzem ein faires Angebot vorgelegt: 2,9 Prozent mehr Geld in zwei Stufen und damit ein reales Lohnplus oberhalb der Inflation", so Südwesttextil-Hauptgeschäftsführer Peter Haas. Auch der nächste Verhandlungstermin, am 15. Februar in Saarlouis, sei längst verabredet. Es bestünde gar kein Anlass, die Arbeitnehmer jetzt auf die Barrikaden zu treiben, hieß es beim Verband.

„Wir sind gesprächsbereit und offen für konstruktive Verhandlungen. Darauf mit Warnstreiks zu antworten, ist überzogen", so Haas. Obwohl die Produktivität in der deutschen Textil- und Bekleidungsindustrie seit Jahren sinkt, sind die Reallöhne seit 2010 um über 12,4 Prozent gestiegen. Damit hätten die Beschäftigten regelmäßig deutliche Lohnerhöhungen weit über die allgemeine Preissteigerung hinaus erhalten. „Wir wollen auch diesmal einen Tarifabschluss, der die Leistung der Mitarbeiter würdigt, die Arbeitsplätze sichert und die Betriebe nicht überfordert", sagte Haas. Die IG Metall müsse jetzt auch Kompromissbereitschaft zeigen.

Über die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen informieren die deutschen Textilarbeitgeber unter www.textil-mode.de/themen/tarifpolitik.

 
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