SWR2-Reporter Martin Durm erhält Liberty Award

Auszeichnung für Radio-Feature aus dem Bürgerkrieg in Syrien / 15.000 Euro Preisgeld / Verleihung gestern (5. März) in Berlin

(lifePR) ( Stuttgart, )
Der SWR2-Reporter Martin Durm ist gestern (5. März 2015) in Berlin für sein Radio-Feature "Syrisches Inferno - Ein Bürgerkrieg eskaliert" mit dem renommierten Liberty Award ausgezeichnet worden. Vor dem Hintergrund des eskalierenden Bürgerkriegs beschreibt Durm in seinem Feature das Schicksal eines einheimischen Kontaktmannes, der in Aleppo für westliche Korrespondenten arbeitete und im August 2013 vom IS gekidnappt und gefoltert wurde. Die einstündige Sendung lief am Karfreitag 2014 in SWR2. Der Liberty Award ist mit 15 000 Euro dotiert. Er soll Reporter und Korrespondenten ehren, die sich in Krisengebiete begeben, um aus erster Hand über Missstände zu informieren, und die mit ihren Reportagen Zeichen setzen.

"Dieser außerordentliche Beitrag fesselt seine Zuhörer so sehr, weil Durm uns unmittelbar vor Augen führt, wie der Schrecken des Krieges die Menschen vereinnahmt und jede Freiheit zerstört. Die Verschränkung von individuellen Eindrücken mit sachlicher Observation macht diese Reportage zu einem herausragenden Stück Journalismus", begründet die Jury ihre Entscheidung.

Martin Durm, 1959 in Rodalben/Pfalz geboren, berichtet seit 2011 immer wieder als Reporter über die Umbrüche im Nahen Osten. Durm ist Redakteur und arbeitet als Moderator für "SWR2 Forum" und "SWR2 Kontext". Seine Arbeit wurde u. a. mit dem Deutschen Radiopreis, dem CIVIS-Medienpreis und dem Robert-Geisendörfer-Preis ausgezeichnet. Gemeinsam mit der SWR-Journalistin Esther Saoub war Durm bereits 2012 für seine Berichterstattung während der ägyptischen Revolution für den Liberty Award nominiert worden.

Der Liberty Award wird seit 2007 von dem Tabakunternehmen Reemtsma gestiftet. Mitglieder der Jury waren Professor Günter Bentele (Universität Leipzig), Gero von Boehm, Ute Brucker (SWR), Professor Wolfgang Donsbach (TU Dresden), Wilm Herlyn, Joachim Holtz, Helmut Markwort (Focus), Claudia Nothelle (RBB), Evelyn Roll (Süddeutsche Zeitung), Hajo Schumacher sowie Theo Sommer (Die Zeit). Die Eröffnungsrede bei der Preisverleihung hielt in diesem Jahr Luis Moreno Ocampo, von 2003 bis 2012 Erster Chefankläger des Internationalen Strafgerichtshofs in Den Haag.
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