Teilerfolg in der Oblatenfrage

(lifePR) ( München, )
Im Rechtsstreit um die Bezeichnung Karlsbader Oblaten hat die traditionsreiche sudetendeutsche Firma Wetzel im bayerischen Dillingen offenbar einen Teilerfolg erzielt. Der Sprecher der Sudetendeutschen Volksgruppe und CSU-Europaabgeordnete Bernd Posselt reagierte (heute) auf Meldungen, wonach am Donnerstag ein Expertenausschuss nationaler Beamter aus allen 27 EU-Mitgliedsstaaten die tschechische Bezeichnung dieses Produkts ausschließlich für tschechische Hersteller reserviert habe - gegen die Stimme des deutschen und des österreichischen Vertreters. Posselt präzisierte, dass unter den fachkundigen Europapolitikern die Rechtsauffassung vorherrsche, dass der deutsche Begriff Karlsbader Oblaten davon nicht berührt sei, weil er als Gattungsbezeichnung für eine traditionelle sudetendeutsche Spezialität angesehen werden müsse. Dies solle nun politisch und juristisch festgeklopft werden: "Man kann Menschen nicht einfach aus der Heimat vertreiben und ihnen dann noch 65 Jahre später ihre einzigartigen Spezialitäten nehmen, die nirgends so qualitätvoll hergestellt werden wie in Dillingen." Posselt dankte dem Freistaat Bayern, der deutschen und der österreichischen Bundesregierung für ihre Rückendeckung bei dieser heiklen EU-Entscheidung.
Für die oben stehenden Pressemitteilungen, das angezeigte Event bzw. das Stellenangebot sowie für das angezeigte Bild- und Tonmaterial ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmeninfo bei Klick auf Bild/Meldungstitel oder Firmeninfo rechte Spalte) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber der Pressetexte sowie der angehängten Bild-, Ton- und Informationsmaterialien.
Die Nutzung von hier veröffentlichten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Bei Veröffentlichung senden Sie bitte ein Belegexemplar an service@lifepr.de.