Sudetendeutsche: Tschechischer Abschied von Beneš-Dekreten hat begonnen

(lifePR) ( München, )
Der Sprecher der Sudetendeutschen Volksgruppe, der CSU-Europaabgeordnete Bernd Posselt, hat jüngste Umfragen begrüßt, wonach so viele Tschechen wie nie zuvor gegen die Vertreibung der Sudetendeutschen sowie gegen die Beneš-Dekrete, die diesen zugrunde liegen, eingestellt sind. Damit habe "der tschechische Abschied von diesen Unrechts-Akten begonnen".Zwar sei noch eine knappe Mehrheit von 49 Prozent für die Dekrete und 42 Prozent verträten nach wie vor die "ungeheuerliche, aber als Erblast der kommunistischen Propaganda und des schlechten Gewissens erklärbare Auffassung, daß die Vertreibung gerecht gewesen sei". 39 Prozent hielten allerdings die Vertreibung für ungerecht. Als besonders erfreulich wertet Posselt die Tatsache, daß bei den unter-30-jährigen die Rechtfertiger der Vertreibung erstmalig unter ein Drittel gesunken seien: "Das ist zwar immer noch objektiv betrachtet schockierend hoch, doch die Tendenz zu einer menschlicheren Haltung ist massiv sichtbar." Dies ermutige die Sudetendeutschen, ihren Kurs des Dialoges und der Verständigung weiter zu gehen: "Nur wer das Denken verändert, kann die Wirklichkeit verändern und die Ressentiments, egal auf welcher Seite sie bestehen, überwinden. Dies ist und bleibt die Politik der Sudetendeutschen Volksgruppe, der auch die beiden Besuche mit Horst Seehofer in Prag dienten."
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