Posselt begrüßt Gauck-Brief zu Lidice

(lifePR) ( München, )
Der Europaabgeordnete Bernd Posselt, Sprecher der Sudetendeutschen, hat den Brief begrüßt, den Bundespräsident Joachim Gauck zum 70. Jahrestag des SS-Massenmordes an den Einwohnern der tschechischen Ortschaft Lidice an seinen Prager Amtskollegen gerichtet hat. Posselt selbst hatte im Namen der Sudetendeutschen Volksgruppe bereits 2002 im tschechischen Fernsehen "um Verzeihung gebeten für den sudetendeutschen Anteil an den Menschheitsverbrechen der Nationalsozialisten". 2010 wiederholte er diese Aussage konkret auf Lidice bezogen bei einer Kranzniederlegung in der Gedenkstätte gemeinsam mit Bayerns Kultusminister Ludwig Spänle. Dieser folgte ein Jahr später der Gedenkakt mit dem Bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer, bei dem jedoch keine Reden gehalten wurden. Zuletzt hatte Posselt jetzt zu Pfingsten am Sudetendeutschen Tag bei der Verleihung des Europäischen Karlspreises der Sudetendeutschen an den Holocaust-Überlebenden Max Mannheimer deutlich gemacht, daß Sudetendeutsche sowohl unter den NS-Opfern als auch unter den NS-Tätern gewesen seien. Es gebe keine Kollektivschuld, wohl aber eine kollektive Verantwortung im Sinne des "Nie wieder!"
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