Kunst zum Leben - Kreativ ist positiv

Die Stiftung Leben mit Krebs zeigt Kunstwerke von Patienten mit Krebserkrankung

(lifePR) ( Wiesbaden, )
Bildende Kunst, die die individuelle Auseinandersetzung von Patienten mit ihrer Krankheit Krebs zeigt und gleichzeitig Mut machen soll: Eine solche Ausstellung von Patientenbildern präsentiert die Stiftung Leben mit Krebs, unterstützt vom Hessischen Sozialministerium, der Hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden und der Hessischen Krebsgesellschaft. Oberbürgermeister Dr. Helmut Müller eröffnet die Ausstellung am 2. Februar 2012 um 16:00 Uhr im Foyer des Wiesbadener Rathauses.

Die Ausstellung findet bereits zum dritten Mal statt - dieses Jahr im Rahmen der Hessischen Krebspräventionsinitiative 2012, die das Hessische Sozialministerium, die Krebsgesellschaft Hessen und die Stiftung Leben mit Krebs veranstalten. Sie macht deutlich, wie während des Krankheits- und Therapieverlaufs durch die aktive Beschäftigung mit Kunst die eigenen Fähigkeiten erlebt, mentale Grenzen überwunden und ein Zugewinn an Lebensqualität erreicht werden kann. PD Dr. Andreas Schmidt-Matthiesen, Vorstandsmitglied der Stiftung Leben mit Krebs: "Wir möchten mit dieser Ausstellung auch Patienten motivieren, im Umgang mit ihrer neuen Lebenssituation Unterstützungsangebote anzunehmen.".

Die in Wiesbaden gezeigten Werke stammen aus vier unterschiedlichen, von der Stiftung Leben mit Krebs deutschlandweit finanzierten Kunstprojekten:

Im Frankfurter Städel Museum lädt Dr. Chantal Eschenfelder die Teilnehmer "zu einer Zeitreise in viele Epochen und ferne Länder ein". Dort haben inzwischen über 100 Krebserkrankte von dem besonderen kunstpädagogischen Programm profitiert. Nach einem theoretischen Teil, der einen anregenden Austausch vor Originalen beinhaltet, lassen sich die Erfahrungen praktisch umsetzen. Dabei empfinden viele Patienten die Ruhemomente in der intensiven Kunstbetrachtung und die Begegnung mit der eigenen schöpferischen Kraft als energiestiftend.

Auch in Flensburg, Freiburg, und Wiesbaden setzen krebserkrankte Teilnehmer unter der Anleitung von Kunsttherapeuten ihr kreatives Potential frei. "Ein besonderer Stellenwert kommt der Wahrnehmung von Gefühlen, wie Angst, Wut und Verzweiflung, zu", beschreibt der Malkurs am Tumorzentrum Flensburg im Malteser Krankenhaus St. Franziskus-Hospital seine Arbeit. Dort verlieh eine 59-jährige Patientin ihrer Wut mit roten Schleifen auf einem 2-Meter-langen Bild Ausdruck.

Für die Plasmozytom Selbsthilfegruppe Rhein-Main aus Wiesbaden liegt im gemeinsamen Tätigwerden die Chance der Veränderung und des Erlebens künstlerischer Empfindungen. Hingegen erfahren die Teilnehmer der Kunsttherapiegruppe am Tumorzentrum des Universitätsklinikums Freiburg nicht nur im künstlerischen Schaffen Wertschätzung. "Ein wichtiger Bestandteil der Kunsttherapie ist die Ausstellung der entstandenen Werke." erklärt dort die Dipl.-Kunsttherapeutin Hanna Nöthig.

Die über 60 Kunstwerke der Patienten mit Krebserkrankung werden in Wiesbaden bis zum 29. Februar gezeigt. Sie sind unverkäuflich und auf Patientenwunsch größtenteils ohne Angaben zum Künstler und zum Titel ausgestellt.
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