Vortrag und Gespräch: "Schwarzhörer, Schwarzseher und heimliche Leser. Die DDR und die Westmedien"

Die Stiftung Gedenkstätten Sachsen-Anhalt informiert

(lifePR) ( Magdeburg, )
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Ort: Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn
An der Bundesautobahn 2, 39365 Marienborn
Zeit: 22. Februar 2018, 17:00 Uhr

„Schwarzhörer, Schwarzseher und heimliche Leser. Die DDR und die Westmedien“ sind das Thema einer Veranstaltung am Donnerstag, dem 22. Februar 2018, um 17:00 Uhr in der Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn. In ihrem Vortrag beleuchtet die Historikerin Dr. Franziska Kuschel das Verhältnis zwischen staatlicher Kontrolle des westlichen Medienkonsums in der DDR und dessen alltäglicher Nutzung.

Westradio und Westfernsehen waren offiziell Tabus in der DDR. Die SED versuchte, den Konsum westlicher Medien zu verbieten, zu kontrollieren und einzuschränken. Trotz aller Maßnahmen gehörten Radio- und Fernsehsendungen sowie Druckerzeugnisse aus der Westen auch zwischen Ostsee und Thüringer Wald zum Alltag. Das eigensinnige Unterlaufen des Wahrheits- und Meinungsmonopols der SED durch die Bevölkerung besaß emanzipatorische Wirkung und trug zu den gesellschaftlichen Veränderungsprozessen in der DDR bei.

Franziska Kuschel, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam, wird auch auf die besonderen Bedingungen im grenznahen Raum eingehen. Anschließend können die Besucherinnen und Besuchern über ihre individuellen Erfahrungen ins Gespräch kommen.

Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn
An der Bundesautobahn 2
39365 Marienborn
Tel.: 039406-9209-0
Fax: 039406-9209-9
mail: info-marienborn@stgs.sachsen-anhalt.de
Internet: www.stgs.sachsen-anhalt.de

Öffnungszeiten
täglich 10:00 - 17:00 Uhr

Die Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn ist Teil der Stiftung Gedenkstätten Sachsen-Anhalt.

Seit 2009 wird die Gedenkstätte zusätzlich gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

Das Grenzdenkmal Hötensleben ist seit dem 1. Januar 2004 Bestandteil der Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn.

Im Jahr 2011 wurden der Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn und dem Grenzdenkmal Hötensleben das Europäische Kulturerbesiegel verliehen.
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