DUMMHEIT ODER HASS: Antisemitismus im Sport

(lifePR) ( Köln, )
Hiermit laden wir alle Medienvertreter zu einer Podiumsdiskussion im Deutschen Sport & Olympia Museum am Mittwoch, 26.09.2018, um 19:00 ein.

Die Teilnehmer der Diskussionsrunde:

Alon Meyer, Präsident von Makkabi Deutschland und Vorsitzender des TuS Makkabi Frankfurt
Volker Beck, ehem. Mitglied des Deutschen Bundestages
Prof. Dr. Manfred Lämmer, Sporthistoriker und ehem. Israel-Beauftragter der Deutschen Sporthochschule Köln
Pierre Klapp, Kölnische Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit e.V.

Moderiert wird die Diskussionsrunde von Wolfgang Meyer (WDR 5) und Willi Reiter (Verein EL-DE-Haus e.V.).

Über die Podiumsdiskussion „Dummheit oder Hass: Antisemitismus im Sport“

Nazi-Parolen-grölende Fans in Stadien, Hitlergruß vor der Fankurve: Rassismus und Antisemitismus im Sport kommt in Deutschland häufiger vor als gedacht. Alon Meyer, Präsident von Makkabi Deutschland, spricht von durchschnittlich vier Vorfällen monatlich allein bei Veranstaltungen des jüdischen Sportverbandes. Die Dunkelziffer ist deutlich höher. Das reicht von Beschimpfungen und Beleidigungen bis hin zu körperlicher Gewalt. Solche Vorfälle seien nicht ungewöhnlich, sagt Meyer. Sie zeigen, dass Antisemitismus eine politische und gesellschaftliche Herausforderung in Deutschland darstellt. Auch im Sport. Wir fragen nach Ursachen und suchen gemeinsam nach Lösungen.

Zitat Dr. Andreas Höfer, Museumsdirektor
„Der Sport steht für Vielfalt, für die Begegnung von Menschen im Geiste von Fairness und gegenseitiger Achtung – kurz für fundamentale humane Werte, die als Leitbild das Zusammenleben in unserer Gesellschaft bestimmen sollten und die wir mit unseren museumspädagogischen Mitteln nach Kräften zu befördern versuchen. Von daher treten wir entschieden gegen jede Form von Gewalt und Diskriminierung ein, wobei wir an dieser Stelle gemeinsam mit dem Verein El-De-Haus Köln nach Ursachen von Antisemitismus im Sport fragen und mit ausgewiesenen Experten nach Gegenmitteln suchen.“

Über den Förderverein EL-DE-Haus e.V.
Der 1988 gegründete gemeinnützige Verein EL-DE-Haus ist der Förderverein des NS-Dokumentationszentrums, kurz NS-DOK der Stadt Köln. Der Verein entwickelt ergänzend eigene Projekte zur Aufarbeitung der NS-Zeit in Köln. Er ist überparteilich und bezieht Stellung zu aktuellen Problemen wie Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus und Rechtsextremismus in Köln.

 
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