Dienstag, 22. Mai 2018


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Acht Hochschulen gewinnen Wettbewerb für mehr Internationalität

Essen, (lifePR) - Die Gewinner-Hochschulen des Wettbewerbs MINTernational innovativ erhalten zunächst jeweils 50.000 Euro. Mit dem Fördergeld sollen neue Ideen für mehr Internationalität in den MINT-Fächern umgesetzt werden. Insgesamt stellen Daimler-Fonds, Daimler und Benz Stiftung und Stifterverband für das Förderprogramm 700.000 Euro zur Verfügung.

Acht Hochschulen haben neue Konzepte entwickelt und Wege aufgezeigt, die es so an deutschen Hochschulen noch nicht gibt, um das Studium in den Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) internationaler zu gestalten. Gewonnen haben:


Technische Universität Braunschweig „Indo-German Challenge for Sustainable Production“
Hochschule Ruhr West und Technische Universität Dortmund „Lernvideo 2.0 MINTernational“
Duale Hochschule Baden-Württemberg Karlsruhe „VIRTUAL REALITY in PRAKTIZIERTER INTERPROFESSIONELLER NOTFALLVERSORGUNG (VR-PIN)“
Hochschule Karlsruhe Technik und Wirtschaft „Internationaler (K)Nobelpreis“
Karlsruher Institut für Technologie (KIT) „Schlüsselinstrumente zur Erschließung deutschsprachiger MINTStudiengänge für ausländische Studierende“
Universität Kassel „WindMINT- Windenergie weltweit online studieren und praxisnah die Windbranche in Deutschland kennenlernen“
Universität Konstanz „Your Steps towards Professionalism - The Career Passport Program”
Technische Universität München „MINT(um) Bachelor plus“


Eine Jury, zusammengesetzt mit Vertretern aus Wissenschaftseinrichtungen und der Wirtschaft, wählte Konzepte mit dem höchsten Innovationsgrad aus, die entsprechend wirkungsvoll und nachhaltig sind. Für ein zweites Auswahlverfahren sind alle acht Hochschulen eingeladen, ihre Ideen öffentlich zu präsentieren. Drei von ihnen erhalten danach zusätzlich einen Innovationsfonds in Höhe von 100.000 Euro. Mit dem Geld soll das Projekt weiterentwickelt und auf andere Fächer und Hochschulen ausgeweitet werden.

„Den Wettbewerb haben wir bewusst offen gestaltet“, erklärt Volker Meyer-Guckel, stellvertretender Generalsekretär des Stifterverbandes. „Dadurch ist es uns gelungen, Projekte zu finden und sichtbar zu machen, die auf ganz neue Art, das Thema Internationalisierung in den Hochschulen weiterentwickeln wollen.“

Anna-Maria Karl, zuständig für Global Talent Sourcing bei der Daimler AG, fügt hinzu: „Wir benötigen Lernformate und Studienangebote, die die Internationalität fördern. Dazu gehört auch die Einbindung externer Partner, das können Hochschulen, Unternehmen, Vereine oder Verbände sein. Für die Studierenden aus dem In- und Ausland ist das eine große Chance, schon während des Studiums erste Kontakte in die Praxis zu knüpfen.“

Jörg Klein, Geschäftsführer der Daimler und Benz Stiftung, sagt: „Herausragende Forschung benötigt den internationalen fachlichen Austausch. Daher ist es für deutsche als auch ausländische MINT-Studierende gleichermaßen entscheidend, bereits frühzeitig die Wissenschaftssysteme anderer Länder aus eigenem Erleben kennenzulernen. Dies vermittelt sowohl für die spätere akademische Karriere als auch berufliche Laufbahn in einem Unternehmen wichtige Kompetenzen.“

Das Förderprogramm MINTernational innovativ ist die fünfte und letzte Förderrunde der Programminitiative MINTernational. Die Initiative unterstützt seit fünf Jahren Hochschulen bei der Umsetzung ihrer Internationalisierungs-Strategien in den MINT-Fächern. Beispielhafte Projekte wurden ausgezeichnet in den Förderrunden: Praxis MINTernational, MINTernational Digital, Hochschulstrategie MINTernational und Studienstart MINTernational. Für alle Förderrunden stellten Stifterverband, Daimler Fonds und die Daimler und Benz Stiftung insgesamt drei Millionen Euro zur Verfügung.

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