Montag, 27. Februar 2017


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Weizen und Gerste auch weiterhin wichtigste Feldfrüchte in Sachsen

(lifePR) (Kamenz, ) Die sächsischen Landwirte bearbeiten in diesem Jahr 709 600 Hektar Ackerland. Das meldet das Statistische Landesamt nach vorläufigen Ergeb-nissen der Bodennutzungshaupterhebung 2015. Auf 196 800 Hektar und damit auf 28 Prozent des Ackerlandes wurde Weizen angebaut. Er ist die bedeutendste Feldfrucht in Sachsen. Gerste wächst auf 119 200 Hektar und belegt 17 Prozent des Ackerlandes. Silo- und Körnermais zusammen stehen auf 98 200 Hektar (14 Prozent).

Die Anbauflächen von Winterweizen (plus 1 100 Hektar bzw. 0,6 Prozent) und Sommerweizen (plus 400 Hektar bzw. 28 Prozent) wurden erweitert, während die Fläche für Triticale um 2 200 Hektar bzw. neun Prozent zurück-ging. Auffällig war die Entwicklung bei Hartweizen. Die Fläche hat sich um knapp 400 Hektar fast verdreifacht, wenn auch auf sehr niedrigem Niveau. Der Anbau von Körnermais ging um 1 900 Hektar bzw. zehn Prozent zurück. Die Getreideanbaufläche insgesamt (einschließlich Körnermais) nahm um 1 600 Hektar zu und lag bei gut 397 600 Hektar. 56 Prozent des Ackerlandes wurden dafür verwendet.

Die Anbaufläche für Winterraps, der wesentlichsten Ölfrucht in Sachsen, nahm um 5 300 Hektar bzw. vier Prozent ab. Sie beträgt 126 600 Hektar und beansprucht 18 Prozent des Ackerlandes.

Hülsenfrüchte werden deutlich mehr angebaut. Bei Erbsen (ohne Frisch-erbsen) waren es fast 5 000 Hektar bzw. 116 Prozent mehr und bei Acker-bohnen 2 200 Hektar bzw. 170 Prozent mehr. Erheblich angestiegen ist auch die "Brache mit Beihilfe-/Prämienanspruch" (9 000 Hektar bzw. 198 Prozent mehr). Hier zeigt sich die Wirkung der veränderten Förderung nach der europäischen Agrarreform. Insgesamt gesehen beanspruchen die Hülsen-früchte und die Brachflächen nur knapp vier Prozent des Ackerlandes und sind damit trotz der Flächenerweiterungen nur eine kleine Gruppe des Gesamtanbaus.

Der Anbau von Hackfrüchten sank um fast 15 Prozent. Besonders betroffen waren die Zuckerrüben, deren Fläche um 2 400 Hektar bzw. 18 Prozent abnahm. Kartoffeln werden in Sachsen nur noch auf knapp 6 400 Hektar angebaut. Das ist der bisher niedrigste von der Statistik festgestellte Stand.

Auskunft erteilt: Ulrich Ertel Tel.: 03578 33-3130
Daten sind für das Land Sachsen erhältlich.

Tabelle siehe Internet unter: http://www.statistik.sachsen.de/index.html

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