Montag, 11. Dezember 2017


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Podiumsdiskussion NUFAM 30.09.2017

Lahr, (lifePR) - „Die Zukunft des multimodalen Verkehrs am Beispiel des Standortes Lahr“ – so die Überschrift einer Podiumsdiskussion am 30. September 2017 auf der Nutzfahrzeugmesse NUFAM in Karlsruhe. Oberbürgermeister Dr. Wolfgang G. Müller und der baden-württembergische Verkehrsminister Winfried Hermann sind sich über die Vorzüge und die damit für das Land verbundenen Chancen eines multimodalen Güterverkehrsterminals in Lahr einig.

Am dritten Tag der NUFAM in Karlsruhe diskutierten Winfried Hermann (Minister für Verkehr des Landes Baden-Württemberg), Prof. Dr. Dirk Engelhardt (Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung e.V.), Dr. Wolfgang G. Müller (Oberbürgermeister der Stadt Lahr), Lars Asmus (Geschäftsführer RAlpin Deutschland GmbH) und Alexander Blankenburg (Director Operations, TX Logistik AG) am Beispiel des Standortes Lahr über die Potentiale des multimodalen Verkehrs. Moderiert wurde die Podiumsdiskussion am Samstagnachmittag von Matthias Rathmann, dem Chefredakteur der Logistikfachzeitschrift trans aktuell.

Noch immer wird der Gütertransport bundesweit größtenteils über den Verkehrsträger Straße abgewickelt. Derzeit ist sogar eine weitere Verlagerung der Verkehrsleistungen auf die Straße zu beobachten. Für einen leistungsfähigen Güterverkehr wird es künftig jedoch notwendig sein, das Verkehrsaufkommen verstärkt vernetzt und multimodal zu bewältigen. Gelingt diese Veränderung des Modalsplits nicht, ist ein Verkehrskollaps nicht zu verhindern, darin sind sich die Experten einig.

Nachdem feststeht, dass der Ausbau des 3. und 4. Gleises der Rheintalstrecke autobahnparallel erfolgt, kann ein multimodales Güterverkehrsterminal am Standort Lahr zur Förderung der Verkehrsverlagerung von der Straße auf die Schiene entscheidend beitragen. Dies noch mehr, wenn die Chancen, welche aus der fliegerischen Nutzung heraus erwachsen, konsequent entwickelt und in eben diesen möglichen Modalsplit eingebracht werden. Lahrs Oberbürgermeister Dr. Wolfgang G. Müller konnte dabei den Nutzen für Land und Region aufzeigen.

Die TX Logistik AG, die das Projekt NIKRASA für den Vertikalumschlag nichtkranbarer Sattelauflieger im Rahmen des Kombinierten Verkehrs Schiene/ Straße betreibt, begrüßt Lahr als multimodalen Bündelungspunkt. „Alle Verkehrsträger können dort intensiv vernetzt werden“, so Alexander Blankenburg.

Für die RAlpin AG weist der Standort Lahr sehr wichtige und interessante Entwicklungschancen auf. Der Betreiber der Rollenden Landstraße steht bereits seit längerer Zeit in Kontakt mit der IGZ GmbH und der Stadt Lahr.

Minister Hermann betonte, dass Lahr die letzte Möglichkeit sei vor der Schweiz zu wechseln.

Diese Aussagen der Beteiligten zeigen, dass dem Grunde nach kein Weg an Lahr vorbei führt, wenn es darum geht, den multimodalen Verkehr weiter zu stärken.

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