Mainzer Trinkwasser: Urangehalt unter Leitwert für Mineral- oder Tafelwasser

(lifePR) ( Mainz, )
Das Trinkwasser aus den 3 Mainzer Wasserwerken kann wie gewohnt ohne Bedenken von jedermann getrunken werden. Alle Grenzwerte und Anforderungen der strengen Trinkwasserverordnung werden eingehalten. Grundsätzlich ist Trinkwasser in Deutschland eines der am strengsten kontrollierten Lebensmittel.

Anlass für diese Feststellung sind Medienberichte über den Urangehalt im Trinkwasser einiger Städte. Für Uran gibt es bisher keinen festgelegten Grenzwert, aber einen so genannten "Leitwert". Danach empfiehlt das Umweltbundesamt, dass die Höchstkonzentration von Uran im Trinkwasser unter 10 Mikrogramm/Liter (µg/L) liegen soll. Bei Mineral- und Tafelwasser liegt dieser Wert laut einer entsprechenden Verordnung bei 2 µg/L, sofern dieses Wasser ausdrücklich für Säugingsnahrung gekennzeichnet wird.

Obwohl die Messung von Uran im Trinkwasser aus der Leitung derzeit nicht vorgeschrieben ist, wird sie von vielen Trinkwasserversorgern durchgeführt, um vor Ort Fragen ihrer Kunden beantworten zu können. Die Messwerte für das Trinkwasser der Stadtwerke Mainz AG liegen zwischen 0,3 und 0,9 µg/L und damit sogar unter dem genannten Leitwert für Mineral- und Ta-felwasser.

Uran ist ein auf der Erde weit verbreitetes Element. Das Schwermetall ist in Form zahlreicher Mineralien fast überall in der Erdkruste zu finden. Es kann in Gesteinen, Mineralien sowie Wasser, Boden und Luft vorkommen. Die Urangehalte sind im Wesentlichen durch die Natur bedingt und somit regional sehr unterschiedlich. Es ist grundsätzlich zwischen der chemoto-xischen Wirkung und der radiotoxischen Wirkung zu unterscheiden. Bei der Betrachtung von Uran im Trinkwasser ist aufgrund der chemischen Beschaffenheit des Elements weniger die Radiotoxizität, als vielmehr die chemische Toxizität von Bedeutung.
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