Donnerstag, 23. November 2017


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Mainzer Stadtwerke AG zieht positive Bilanz für 2016

Jahresüberschuss beträgt 11,8 Millionen Euro - Dividende an ZBM und Stadt Mainz

Mainz, (lifePR) - Das Geschäftsjahr 2016 verlief für die Unternehmensgruppe Mainzer Stadt-werke AG erfolgreich. Wie der MSW-Aufsichtsratsvorsitzende Oberbürgermeister Michael Ebling und die Stadtwerke-Vorstände Detlev Höhne, Dr. Tobias Brosze und Daniel Gahr berichten, beläuft sich der Jahresüberschuss des 100-prozent kommunalen Unternehmens für das vergangene Jahr auf rund 11,8 Millionen Euro. In diesem guten Ergebnis ist der Ausgleich des Nahverkehrsverlustes der Stadtwerke-Tochter Mainzer Verkehrsgesellschaft (MVG) von 15,1 Millionen Euro durch die Stadtwerke bereits berücksichtigt - das Ergebnis der Mainzer Stadtwerke AG ohne die MVG würde damit eigentlich rund 26,9 Millionen Euro betragen.

Der Stadtwerke-Aufsichtsrat hatte in seiner Sitzung Ende Juni entschieden, dass vom Bilanzgewinn 6,5 Millionen Euro an die zentrale Beteiligungsgesellschaft der Stadt Mainz (ZBM) sowie an die Stadt Mainz direkt ausgeschüttet werden sollen – sechs Millionen Euro werden auf neue Rechnung vorgetragen. „Der Jahresüberschuss ist um eine halbe Million Euro im Vergleich zum Vorjahr gestiegen und zeigt, dass sich die Mainzer Stadtwerke trotz des sicher nicht einfachen Umfeldes in der deutschen Energiebranche gut und breit positioniert haben“, zeigte sich OB Ebling mit der Bilanz sehr zufrieden. Hauptaktivitäten der Mainzer Stadtwerke AG lagen 2016 im Wesentlichen in der Führung des Stadtwerke-Konzerns, in der Wassergewinnung sowie der Verpachtung der Wassernetze. Darüber hinaus vermietete die AG die betriebsnotwendigen Immobilien an Tochtergesellschaften und Dritte und war in der Immobilienvermarktung aktiv. Auch die Weiterentwicklung des Energieparks Mainz spielte im vergangenen Jahr eine wichtige Rolle. Weitere zentrale Geschäftsaktivitäten der Unternehmensgruppe entfallen auf Tochterunternehmen der Mainzer Stadtwerke AG.

Ebling wies als Aufsichtsratsvorsitzender darauf hin, dass die Stadtwerke für eine gesicherte kommunale Daseinsvorsorge verantwortlich sind, die regionale Wirtschaft unterstützen und die Entwicklung von Mainz vorantreiben. „Die Gewinne der Stadtwerke kommen den Bürgerinnen und Bürger in unserer Stadt zu Gute.“ Laut Höhne zahlten die Stadtwerke 2016 unter anderem den ÖPNV-Verlust der MVG und darüber hinaus die Konzessionsabgabe an die Stadt Mainz von 13,9 Millionen Euro. Sie unterstützen zudem unter anderem die Mainzer Stiftung für Klimaschutz und Energieeffizienz und engagierten sich auf vielfältige Weise in den Bereichen Soziales, Kultur und Sport.

Ausgewählte Geschäftsfelder:

Mobilität

2016 war bei der Mainzer Verkehrsgesellschaft durch die erfolgreiche Eröffnung der Mainzelbahn im Dezember geprägt. Die Gesamtverkehrsleistung der MVG betrug im vergangenen Jahr etwa 11 Millionen Wagenkilometer, auf denen insgesamt 53 Millionen Fahrgäste befördert wurden. Mit rund 460 000 Fahrten schnitt auch das Mainzer Fahrradvermietsystem „MVGmeinRad“ erfolgreich ab – witterungsbedingt lag die Zahl der vermieteten Räder damit leicht unter dem Vorjahreswert.

Netze

Für die Mainzer Stadtwerke AG spielen der Erhalt und der Ausbau einer zuverlässigen und bezahlbaren Versorgungsinfrastruktur für die Bereiche Strom, Straßenbeleuchtung, Gas und Trinkwasser eine zentrale Rolle. Zuständig dafür sind in Mainz die rund 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Mainzer Netze GmbH (vormals Stadtwerke Mainz Netze GmbH). Die Versorgungssicherheit der Region ist eine der höchsten in Deutschland. Über alle Sparten hinweg haben die Stadtwerke im vergangenen Jahr rund 24 Millionen Euro in den Ausbau und den Erhalt der Netze investiert.

Konventionelle Erzeugung

Die beiden Kraftwerke der Kraftwerke Mainz-Wiesbaden AG auf der Ingelheimer Aue erzeugten 2016 etwa 1,8 Mrd. Kilowattstunden Strom. Das liegt gut zwei Drittel über dem Vorjahreswert und ist mehr als erwartet. Im vergangenen Jahr fiel bei der KMW AG, die zur Hälfte der Mainzer Stadtwerke AG und der ESWE Versorgungs AG gehört, die Investitionsentscheidung zum Bau eines neuen Blockheizkraftwerks auf der Ingelheimer Aue. Diese Anlage soll dabei helfen, die KMW als zentrale Wärmeplatt-form der Region zu positionieren. Der Baustart für die Anlage erfolgte im April 2017.

Erneuerbare Energien

Die Mainzer Stadtwerke haben sich 2007 in einer Vereinbarung mit der Stadt Mainz verpflichtet, bis zum Jahr 2020 exakt 20 Prozent des Mainzer Stromverbrauch durch erneuerbare Energien zu decken – das entspricht etwa 300 Millionen Kilowattstunden im Jahr. 2016 war die Mainzer Stadtwerke AG an rund 210 PV-Anlagen und etwa 80 Windkraftanlagen beteiligt. Diese Anlagen produzieren im Jahr zusammen rund 320 Millionen Kilowattstunden Strom. Den Mainzer Stadtwerken gehören außerdem 12 Wasserkraftanlagen in Deutschland mit einer Stromerzeugung von gut zehn Millionen Kilowattstunden im Jahr. Das Ziel der Klimaschutzvereinbarung mit der Stadt Mainz ist also heute bereits erreicht.

Immobilien

Für die stabilen Umsatzerlöse der Mainzer Stadtwerke AG spielen inzwischen die Erlöse aus Immobilienprojekten eine wichtige Rolle. 2016 lag der Schwerpunkt bei der Vermarktung des Mainzer Zollhafens und der Entwicklung sowie Vermarktungsvorbereitung des Heiligkreuz-Viertels.

Vertrieb

Der 24. Oktober 2016 markierte einen Meilenstein in der Geschichte der Mainzer Stadtwerke AG. An diesem Tag fiel der offizielle Startschuss für die Mainzer Stadt-werke Vertrieb und Service GmbH - seitdem können alle Mainzerinnen und Mainzer wieder Strom und Gas von ihren Mainzer Stadtwerken kaufen. Parallel zum neuen Vertriebsstart wurde auch die neue Dachmarke der gesamten Unternehmensgruppe präsentiert. Unter dem Logo eines mehrfarbigen „M“ firmieren die wichtigsten Stadtwerke-Gesellschaften seitdem einprägsam unter dem gemeinsamen Namens-Stamm „Mainzer“. Die klare Botschaft: „Hier arbeiten Mainzerinnen und Mainzer für die Menschen in Mainz“

Die Stadtwerke-Vorstände Höhne, Dr. Brosze und Gahr sind sich einig, dass die Unternehmensgruppe gut auf die bevorstehenden Zukunftsaufgaben vorbereitet ist. Dazu zählen beispielsweise die Herausforderungen durch das weitere Fortschreiten der Energiewende und deren Auswirkungen auf die konventionelle Strom- und Energieerzeugung. Dazu zählen auch die fortschreitende Digitalisierung im Energiebereich sowie die Themen Elektromobilität und intelligente Netze. „Wir sind überzeugt davon, dass künftig bei Dienstleistungen und Produkten noch stärker eine Rolle spielen wird, wem die Bürgerinnen und Bürger vertrauen. Bei uns wissen sie, dass wir als kommunales Unternehmen nicht auf den schnellen Gewinn aus sind, sondern auf Nachhaltigkeit setzen, auf ein faires Angebot und auf eine langfristige Zusammenarbeit zum Wohle unserer Stadt und der hier lebenden Menschen.“

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