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Pressemitteilung BoxID: 537279 (Stadtwerke Augsburg Holding GmbH)
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Vordereinstieg steht mit dem Ende der Osterferien vor der Bewährungsprobe

Erstes positives Fazit nach zwei Wochen

(lifePR) (Augsburg, ) Zwei Wochen nach Beginn des Testbetriebs auf der Buslinie 32 ziehen die Stadtwerke Augsburg ein erstes positives Fazit des Vordereinstiegs. "Für den allergrößten Teil der Fahrgäste ist es nach kurzer Zeit völlig selbstverständlich geworden, vorn einzusteigen und dem Fahrer den Fahrschein zu zeigen", erklärt der Leiter des Fahrbetriebs der swa, Tobias Harms.

Seit 30. März bitten die swa die Fahrgäste auf der Buslinie 32 in einem Testbetrieb vorn beim Busfahrer einzusteigen. Die eigentliche Bewährungsprobe steht dem Test aber mit dem Ende der Osterferien bevor. "Mit dem normalen Schüler- und Berufsverkehr nach den Ferien haben wir in den Stoßzeiten natürlich eine andere Situation", so Harms. Deshalb seine Bitte an die Fahrgäste: "Steigen Sie vorne ein und halten Sie den Fahrschein oder Kleingeld zum Kauf eines Fahrscheins bereit."

In den ersten beiden Wochen des Testbetriebs gab es einige eher allgemeine Beschwerden von Fahrgästen, aber auch mindestens ebenso viele positive Rückmeldungen. Schließlich soll dadurch einerseits die Sicherheit im Fahrzeug erhöht werden, andererseits wird durch Vorzeigend es Fahrscheins das absichtliche oder versehentliche Schwarzfahren eingedämmt. Erfahrungen aus anderen Städten zeigen, dass die Schwarzfahrerquote dadurch um etwa zehn Prozent abnimmt, Einnahmeausfälle durch Schwarzfahren könnten so um rund 200.000 Euro jährlich reduziert werden.

Mit dem Testbetrieb auf der Linie 32 wollen die Stadtwerke Augsburg bis Ende Juli Erfahrungen sammeln. Verläuft dieser positiv, soll der Vordereinstieg ab 1. August für alle Busse gelten. "Sicherlich sind noch Anpassungen in Abläufen oder in den Fahrzeugen nötig, aber genau das wollen wir mit dem Testbetrieb herausbekommen", so Harms. Augsburg befindet sich mit dem Vordereinstieg übrigens in guter Gesellschaft: "In 95 Prozent der deutschen Großstädte, auf dem Land sowieso und fast überall weltweit ist der Einstieg vorn beim Busfahrer selbstverständlich", so Harms.