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Pressemitteilung BoxID: 538444 (Stadtwerke Augsburg Holding GmbH)
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Trassenführung durch Hessenbachstraße bietet mehr Vorteile

Linie 5

(lifePR) (Augsburg, ) In der Diskussion um die Trassenführung der neuen Straßenbahnlinie 5 als schnelle Verbindung vom Hauptbahnhof zum Klinikum wünscht sich Stadtwerke-Geschäftsführer Dr. Walter Casazza mehr Sachlichkeit. "Es ist bedauerlich, wenn von Gruppierungen Unrichtigkeiten behauptet werden, offensichtlich mit dem Ziel Stimmung gegen die Trasse zu machen", so Casazza. Der Stadtrat habe sich im November nach intensiven Gesprächen und ausführlichen Beratungen aus guten Gründen mit großer Mehrheit für die Linientrasse mit Flügelung im Thelottviertel, über die Hessenbachstraße und in Mittellage der Ackermann-Straße entschieden", so Casazza.

"Wir wollen einen offenen Dialog mit den Bürgern und bedauern, wenn jetzt in die Diskussion eine Schärfe hereingebracht wird, die nicht der Sache, sondern der Stimmungsmache dient." Casazza nimmt unter anderem Bezug auf eine öffentliche Mitteilung der Bürgeraktion Pfersee (21. April).

Die Trasse über die Hessenbachstraße bietet gegenüber der Holzbachstraße deutliche Vorteile, auch was den Eingriff in die Natur angeht. Während bei der Linienführung in der Holzbachstraße 33 Bäume entfernt werden müssten, sind in der Hessenbachstraße 31 Bäume betroffen. Von einem "Kahlschlag" in der Hessenbachstraße könne keine Rede sein. Auch die Fledermausbestände sind durch eine Straßenbahntrasse in der Hessenbachstraße weniger betroffen als in der Holzbachstraße. Und die immer wieder erhobene Behauptung, der Bereich an der Hessenbachstraße sei ein Landschaftsschutzgebiet, trifft nicht zu.

Durch eine Trassierung im Bereich der Holzbachstraße fallen nicht nur die Parkplätze für Anlieger weg, es wird außerdem der Zugang zur Wertach abgeschnitten. In der Hessenbachstraße wird die Trasse direkt neben den Gleisen der Localbahn geführt und durch den Geländesprung ist dort ein Zugang zur Wertach schon heute nicht möglich.

"Eben weil die Eingriffe in die Natur und die Auswirkungen auf die Naherholung so gering wie möglich sein sollen, hat sich der Stadtrat für die Vorzugsvariante Hessenbachstraße entschieden", so Casazza. Ideen und Vorschläge aus der Bürgerwerkstatt Go West seien in die Planungen eingeflossen, eine Trassenentscheidung konnte dort aber nicht getroffen werden, das sei auch immer wieder betont worden. Schließlich spielen für eine fundierte Entscheidung auch noch weitere Faktoren eine Rolle. Etwa der Kosten-Nutzen-Effekt. "Wir haben durch eine bessere Erschließung der Wohngebiete bei der Trasse Hessenbachstraße einen höheren Nutzen und gleichzeitig geringere Baukosten als bei der Holzbachstraße", so Casazza.

Im weiteren Verlauf wird die Linie 5 dann in die Mittellage der Bürgermeister-Ackermann-Straße geführt. Diese Variante bietet den kleinsten Eingriff in den Individualverkehr, der durch Ertüchtigung der Knotenpunkte insbesondere an der Kreuzung zur B 17 und der Beibehaltung von vier Fahrspuren weiterhin flüssig durch die Straße geleitet wird.

Die Planungen für die neue Linie 5 werden derzeit weiter ausgearbeitet. "Wir sind mit den Bürgern weiterhin im offenen Dialog und werden ab Juni Trassenbegehungen für interessierte Anwohner anbieten", so Casazza.