Energie bleibt weiterhin stabil, Trinkwasser steigt leicht

Preise der Stadtwerke ab Januar 2012

(lifePR) ( Augsburg, )
Die Preise für Strom und Erdgas bleiben bei den Stadtwerken Augsburg auch zu Beginn des kommenden Jahres stabil. "Über die energieintensive Heizperiode, voraussichtlich bis mindestens 1. April, werden wir unsere Energiepreise nicht erhöhen", erklärt Stadtwerke-Geschäftsführer Dr. Claus Gebhardt. Der Preis für Trinkwasser muss dagegen wegen deutlich gestiegener Baupreise angehoben werden.

Für einen durchschnittlichen Haushalt mit einem jährlichen Verbrauch von 100 Kubikmeter Trinkwasser fallen durch die Preiserhöhung Mehrkosten von 1,31 Euro im Monat an. "Trotzdem bleibt das Augsburger Trinkwasser nicht nur eines der qualitativ besten in ganz Europa, sondern auch eines der günstigsten in Deutschland", betont Gebhardt: Unter den 25 größten Städten belegt Augsburg nach Hamburg und Hannover den dritten Rang.

Ursachen für die Wasserpreiserhöhung sind die stark gestiegenen Preise beim Tief- und Leitungsbau. So waren die für 2011 geplanten Maßnahmen für Reparatur und Unterhalt des Leitungsnetzes um 700.000 Euro teurer als veranschlagt. "Durch die Preisanpassung werden die Baupreiserhöhungen aufgefangen", erklärt Gebhardt. Die erhöhten Preise gelten für den Tarif Stadtwerke Trinkwasser Basis ab 1. Januar 2012, für den Tarif Stadtwerke Trinkwasser Regenio ab 1. Februar 2012.

In gleicher Höhe wie 2011 investieren die Stadtwerke im kommenden Jahr in die sichere Wassergewinnung und die Sanierung des Wasserleitungsnetzes. So wird im Trinkwasserschutzgebiet ein weiterer Horizontal-Filterbrunnen für rund 1,7 Millionen Euro gebaut. "Durch den Klimawandel und den damit verbundenen häufigeren Starkregen, müssen wir das Wasser aus tieferen Grundwasserschichten, dem oberen Tertiär, gewinnen", so Gebhardt. "Nur so kann gewährleistet werden, dass wir auch in Zukunft naturbelassenes Wasser bester Qualität ohne chemische Aufbereitung zur Verfügung haben."

Was den Strompreis angeht, werden die Stadtwerke genauso wie andere Energieversorger um eine Erhöhung im Laufe des Frühjahrs 2012 nicht herum kommen. "Wie hoch die Erhöhung sein wird, kann heute aber noch niemand sagen", so Gebhardt. Entscheidend ist dabei die Höhe der neuen so genannten Sonderkundenumlage (§19 StromNEV-Umlage), die von der Bundesnetzagentur erst noch endgültig festgesetzt werden muss. Dabei werden energieintensive Industriebetriebe von den Netzentgelten befreit. "Diese Netzentgelte müssen alle anderen Verbraucher durch diese neue Umlage bezahlen," erklärt Gebhardt.

Dass die Stadtwerke Augsburg anders als die meisten anderen Versorger den Gaspreis seit Beginn 2011 stabil gehalten haben und weiter auf Preiserhöhungen verzichten können, ist laut Gebhardt vor allem auf eine vorausschauende Einkaufsstrategie der Stadtwerke auch im Verbund mit Bayerngas und eine Entkopplung von der Ölpreisbindung zurückzuführen.
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