Die Hilfe kommt per Knopfdruck

Notruffunktion an fast allen Fahrkartenautomaten

(lifePR) ( Augsburg, )
An den meisten Haltestellen der Stadtwerke Augsburg können Fahrgäste und Passanten jetzt per Knopfdruck Hilfe holen. In den vergangenen Monaten wurden rund 160 Fahrscheinautomaten mit einer Notruffunktion ausgerüstet. Der Hilfesuchende wird dabei direkt mit der Einsatzzentrale der Polizei verbunden.

Mit diesem Angebot sorgen die Stadtwerke Augsburg in Zusammenarbeit mit der Polizei für mehr Sicherheit an ihren Haltestellen. Einerseits soll das subjektive Sicherheitsgefühl der Fahrgäste erhöht, andererseits potenzielle Straftäter abgeschreckt werden. Mit dem Notrufknopf kann aber auch Hilfe etwa nach einem Unfall in Haltestellennähe geholt werden.

Ist der Notrufknopf gedrückt, werden Bild und Ton des Hilfesuchenden aufgezeichnet und bei Bedarf kann der Polizeibeamte noch zusätzlich Verkehrskameras aus der Umgebung anwählen, um sich ein Bild von der Situation vor Ort zu machen. "Dies ist eine echte Innovation und ein wesentlicher Beitrag zur Erhöhung der Sicherheit an unseren Haltestellen", so Stadtwerke-Geschäftsführer Norbert Walter.

"Auslöser für unsere Strategie, die aktive und passive Sicherheit unserer Fahrgäste zu erhöhen, waren insbesondere der Todesfall am Münchner S-Bahnhof Solln im Jahr 2010 und die Aufforderung der Staatsregierung an die bayerischen Verkehrsunternehmen, für mehr Sicherheit an den Haltestellen zu sorgen, aber auch Vorfälle an Augsburger Haltestellen", so Walter. Zu diesem Zeitpunkt waren die Stadtwerke Augsburg gerade mit der Modernisierung der Fahrscheinautomaten befasst. "Unsere Idee war die Kombination dieser notwendigen technischen Erneuerung mit einem eigens für Augsburg entwickelten Notrufteil." Und dies wurde dann in Absprache mit der Stadt umgesetzt.

Nachdem die ersten 22 dieser neuen Automatengeneration mit der Eröffnung der Straßenbahnlinie 6 Ende 2010 in Betrieb genommen worden sind, wurden in den vergangenen Monaten die meisten anderen Fahrscheinautomaten mit der Notruffunktion ausgestattet. Zwölf Automaten der Stadtwerke können nicht nachgerüstet werden, weil sie von einem anderen Hersteller stammen.
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