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Pressemitteilung BoxID: 383141 (Stadtwerke Augsburg Holding GmbH)
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Augsburger Trinkwasser auch weiterhin von bester Qualität

Stadt muss Wasserversorgung nicht ausschreiben / Nach der Entscheidung zur EU-Dienstleistungsrichtlinie

(lifePR) (Augsburg, ) Die europäische Dienstleistungsrichtlinie, die unter anderem darauf abzielt die Wasserversorgung in Europa dem Wettbewerb preiszugeben, hat in der jetzigen Form in Augsburg keine Folgen. "Die Stadtwerke können die Bürger in Augsburg auch weiterhin mit naturbelassenem Trinkwasser bester Qualität versorgen", erklärt Stadtwerke-Geschäftsführer Dr. Claus Gebhardt.

Nach der am 24. Januar vom Binnenmarkt-Ausschuss des Europäischen Parlaments beschlossenen Richtlinie muss die Stadt Augsburg ihre Wasserkonzession nicht europaweit ausschreiben, weil die Stadtwerke die beiden Ausnahmekriterien erfüllen: Sie sind eine 100prozentige Tochter der Stadt Augsburg und versorgen zu mehr als 80 Prozent das eigene Stadtgebiet.

Dennoch sind die Stadtwerke Augsburg strikt gegen diese Richtlinie: "Die sichere Versorgung der Bürger mit dem lebenswichtigen Nahrungsmittel Trinkwasser darf nicht dem freien Markt und damit dem Gewinnstreben von Großkonzernen ausgesetzt werden", so Gebhardt. Hier müssten die Kommunen im Sinne ihrer Bürger weiterhin frei über den Versorger entscheiden dürfen. "Wenn aber der billigste Anbieter mit der Versorgung beauftragt werden muss, kann nichts anderes rauskommen, als die billigste Qualität", so Gebhardt. "Dass das Augsburger Trinkwasser ohne Aufbereitung naturbelassen aus dem Wasserhahn getrunken werden kann, ist ein hohes Gut, mit dem nicht spekuliert werden darf."

Anders als in Augsburg stellt sich die Situation in den von den Stadtwerken Augsburg mit Trinkwasser versorgten Nachbarstädten Neusäß, Stadtbergen und Friedberg dar. Diese wären von der Ausschreibungspflicht betroffen. Allerdings sind die 20jährigen Konzessionen mit den Stadtwerken jeweils erst vor kurzem neu geschlossen.

Gebhardt hofft, dass die jetzt anstehenden Verhandlungen von Europäischem Parlament, Kommission und Rat noch dazu führen, die Trinkwasserversorgung gänzlich von der Dienstleistungsrichtlinie auszunehmen. Mit einem Ergebnis ist nicht vor Juli 2013 zu rechnen.