Samstag, 21. Oktober 2017


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Ab Ende September wird das Netz intelligent

Smart Microgrid in Haunstetten

Augsburg, (lifePR) - Das swa Projekt Smart Microgrid (SMIC) in Haunstetten gewinnt an Fahrt. Smart Grid, die englische Bezeichnung für ein Intelligentes Stromnetz, ist eine wesentliche Voraussetzung für die Energiewende. Durch die zentrale Steuerung von Stromerzeugung und Stromverbrauch, können Schwankungen ausgeglichen werden, die durch Sonnen- und Windenergie entstehen - je nachdem ob die Sonne scheint oder der Wind weht.

Im Herbst 2013 startete zunächst eine umfangreiche Datenanalyse, bei der detaillierte Informationen, von der genauen Auslastung der vorhandenen Stromkabel, über die unterschiedlichen Erzeugungsanlagen bis hin zu detaillierten Verbrauchswerten in dem Testgebiet in Haunstetten gesammelt wurden.

Zu Beginn des Jahres wurden Projektpartner im Gewerbegebiet gesucht und auch gefunden. Insgesamt werden über 60 konventionelle Stromzähler getauscht, die ganz überwiegend zu Gewerbe- und Geschäftskunden gehören. Ab Ende September wird es nun ernst und der Einbau des intelligenten Messsystems beginnt.

Nach dem Einbau können die Kunden nahezu in Echtzeit (im 15-Minuten-Takt) ihren Verbrauch, in einem speziell dafür angelegten Portal, im Internet abrufen. Durch eine Kundenbefragung, welche von der Fachhochschule Kufstein durchgeführt wurde, konnten Vorschläge für die Portallösung erarbeitet werden. In der Netz-Leitstelle der Stadtwerke kann simuliert werden, wie sich die Verbraucher und Einspeiseanlagen steuern lassen können.

Die swa arbeiten bei dem Forschungsprojekt zusammen mit dem Fraunhofer Institut für Eingebettete Systeme und Kommunikationstechnik, der Technischen Universität München, Fachgebiet Elektrische Energieversorgungsnetze und weiteren bayerischen Partnern aus der Industrie.

Ein Smart Grid, ein intelligentes Stromnetz, ist einer der Pfeiler der Energiewende, trägt es doch dazu bei, Stromerzeugung und Verbrauch in Balance zu bringen und so für Stabilität im Netz zu sorgen, damit Leistungsspitzen durch schwankende Einspeisung von regenerativen Energien wie Wind und Sonne durch gesteuerten Verbrauch abgefedert werden können.

"Durch den Testbetrieb in einem kleinen abgeschlossenen Bereich wollen wir durch modernste Technik die regionale Energiewende vorantreiben", erklärt Stadtwerke-Geschäftsführer Dr. Walter Casazza.

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