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Pressemitteilung BoxID: 415770 (Stadtverwaltung Offenbach)
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Stadtrat Dr. Schwenke: "Ein Offenbach funktioniert nur, wenn ausnahmslos niemand auf Grund seiner Herkunft oder seines Glaubens diskriminiert wird!"

(lifePR) (Offenbach, ) Mit tiefer Sorge hat der für Integration zuständige Stadtrat Dr. Felix Schwenke die verbale und tätliche Diskriminierung gegen Rabbiner Mendel Gurewitz aufgenommen. "Ich verurteile die begangenen Übergriffe und lehne die dahinter stehende Gewaltbereitschaft entschieden ab." Schwenke weiter: "Respektvoller und anerkennender Umgang miteinander ist eine Voraussetzung für ein friedliches und konstruktives Zusammenleben einer jeden Stadtgesellschaft. In einer Gemeinschaft mit so vielen Kulturen und Ethnien wie in Offenbach sind wir darauf in ganz besonderer Weise angewiesen. Deshalb verurteile ich über den aktuellen Vorfall hinaus selbstverständlich jede Form von Antisemitismus und Rassismus."

Unterschiedliche Positionen und Standpunkte im Zusammenleben einer kulturell, sozial und religiös vielseitig zusammengesetzten Gesellschaft, wie es in Offenbach der Fall ist, stellen für alle Mitglieder dieser Stadtgesellschaft oft eine Herausforderung dar und existieren nicht automatisch respektvoll nebeneinander. "Deshalb müssen Respekt und Toleranz immer neu erarbeitet werden. Im Ergebnis gibt es eine klare rote Linie: Null Toleranz für Intoleranz!" macht Schwenke klar. "Vor diesem Hintergrund begrüße ich auch die gestern in der Stadtverordnetenversammlung verabschiedete Resolution". Für Schwenke gilt aber vor allem: "Entscheidend ist, dass diese Bekenntnisse nicht nur in Pressemitteilungen und Beschlüssen abgegeben werden. Jeder von uns hat die Pflicht in solchen Situationen mit Zivilcourage zu reagieren und damit im Alltag aktiv zu zeigen, dass in Offenbach kein Platz für Rassisten, Antisemiten und Extremisten aller Art ist. Im Rahmen unserer Präventionsarbeit machen wir auch immer wieder darauf aufmerksam, dass niemand verpflichtet ist, sich selbst in Gefahr zu bringen. Oftmals kann es schon reichen, wenn man selbst die Polizei ruft - es ist jedenfalls alles besser, als Wegschauen und Weiterlaufen. Im aktuellen Fall hätte man dies insbesondere vom Sicherheitspersonal erwarten müssen, aber auch auf das Sicherheitspersonal kann dies nicht reduziert werden" Dr. Schwenke abschließend. "Das Rufen der Polizei ist das Mindeste, was man von jedem erwarten kann!"