Dienstag, 19. Juni 2018


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Altlast Stolberger Zink: Dialogtermine mit der Bürgerschaft im Frühjahr 2013

Freiburg, (lifePR) - Das Umweltschutzamt führt das bodenschutzrechtliche Verfahren für eine Sanierung auf dem ehemaligen Betriebsgelände der Stolberger Zink in Kappel durch. In diesem Verfahren hat das Umweltschutzamt den Bürgerinnen und Bürgern eine umfassende, über die gesetzlichen Anforderungen hinausgehende Information und Partizipation zugesagt; unter anderem einen Gesprächsdialog zu den Themen der Sanierungsplanung, zu Gesundheit, Naturschutz und Forstrecht und zu Verkehr und Lärm.

Die Gespräche sollen einen fachlichen Austausch zwischen interessierten Bürgerinnen und Bürgern, der Projektgesellschaft Kappel als Vorhabensträgerin, den eingebundenen Planungs- und Gutachterbüros und den Fachbehörden ermöglichen. Soweit Änderungen oder Verbesserungen am Sanierungsplan erforderlich werden, können diese im Genehmigungsverfahren berücksichtigt werden.

Von der Projektgesellschaft Kappel wurden zudem weitere Gutachten und ergänzende Planunterlagen angefordert. So beauftragte sie ein Fachbüro mit der Erstellung eines umfassenden Verkehrskonzepts, das unter Berücksichtigung alternativer Lösungen die Erschließung für die Sanierung als auch die später geplante Wohnbebauung sowie ein Lärmgutachten beinhalten wird. Dieses ausführliche Konzept wird der Vorhabensträgerin voraussichtlich erst Ende Februar 2013 vorliegen.

Die Verdoppelung der Rekultivierungsschicht machte zusätzlich eine Neuberechnung der Standsicherheit und deren Prüfung durch den unabhängigen Gutachter der Stadt Freiburg sowie durch das Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau beim Regierungspräsidium Freiburg notwendig.

Ein umfassender und informativer Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern ist aus Sicht der Stadtverwaltung erst nach Vorlage und Prüfung der nachgeforderten Unterlagen sinnvoll.

Da die Dialoggespräche zudem, auch im Interesse der Bürgerinnen und Bürger, in zeitlich engem Zusammenhang organisiert werden sollen, müssen sie im ersten Halbjahr 2013 neu terminiert werden. Sie sollen dann innerhalb von sechs Wochen stattfinden.

Aus Sicht der Stadtverwaltung ist die geplante Altlastensanierung eine wichtige Maßnahme zur Verbesserung der Altlastensituation im Bereich Stolberger Zink. Gleichzeitig ermöglicht die Sanierung eine wohnbauliche Entwicklung der Ortschaft Kappel durch ein Flächenrecycling der dann unbelasteten Grundstücke gemäß gültigem Flächennutzungsplan.

Das Umweltschutzamt wird daher das bodenschutzrechtliche Verfahren fortführen und die zum Verfahren eingegangenen Anregungen und Bedenken auswerten.

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