Erste Großexponate für "Windstärke 10"

Schiffsschraube und U-Boot-Turm landen sicher im neuen Museum

(lifePR) ( Cuxhaven, )
In einer nächtlichen Aktion haben kurz vor Weihnachten die ersten Exponate ihren Weg vom Wrackmuseum an ihren neuen Standort im Museum "Windstärke 10" angetreten. Eigentlich war der Transport schon für die Nikolaus-Nacht vorgesehen gewesen, doch der einsetzende Schnee hatte den Planern einen Strich durch die Rechnung gemacht. "Die sichere Landung von Schiffsschraube und U-Boot-Turm in der Halle VII war für uns ein Weihnachtsgeschenk!", freuen sich Museumleiterin Dr. Jenny Sarrazin und wissenschaftliche Mitarbeiterin Inga Brantzky.

Lange Jahre hatten die fast neun Tonnen schwere Reserveschraube des 1883 untergegangenen Dampfers "Cimbria" und der Turm des britischen Submarines "E.24" im Hof des Wrackmuseums gestanden. Im neuen Museum werden sie Teil eines spannenden Ausstellungsraums zum Thema Schiffsuntergangs werden. In einem halbdunklen Raum entsprechend angestrahlt, sollen sie dazu beitragen, ein Gefühl von Wracktauchen auf dem Grund der Nordsee zu vermitteln.

In dem Bereich der historischen Fischpackhalle VII, in dem früher die "Tafel" Lebensmittel an Bedürftige verteilte, ist inzwischen speziell für die Aufstellung von Turm und Schraube eine Geschossdecke entfernt worden. Da die beiden Exponate zu groß für einen Transport durch die Hallentore waren, wurde für die Einbringung kurzfristig ein Teil des Dachs geöffnet.

Zunächst mussten die beiden tonnenschweren Stücke am Wrackmuseum aber in einer nächtlichen Aktion von einem großen Kran auf einen Tieflader gesetzt werden. Noch bevor der Berufsverkehr einsetzte, ging der Schwertransport begleitet von der Polizei ins Hafengebiet. So spektakulär wie das Verladen der Exponate gestaltete sich auch ihr Weg an den neuen Aufstellungsort. Die Einbringung durch die relativ kleine Dachöffnung ließ den Adrenalinspiegel noch einmal ansteigen, aber beide Stücke landeten schließlich punktgenau auf den extra für sie geschaffenen Fundamenten.

Die Eröffnung von "Windstärke 10" ist zwar erst für den Herbst 2013 geplant, aber in den nächsten Wochen müssen in dem Ausstellungsraum Isolierungsarbeiten vorgenommen und Leitungen verlegt werden. Eine Öffnung des Dachs wäre dann nicht mehr möglich gewesen. So aber können die Arbeiten an dem Museumsprojekt, das auch finanziell in dem gesteckten Rahmen liegt, termingerecht weitergeführt werden.
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