Cuxhaven hatte den Schnabel vorn

Bei den Zugvogeltagen wurden in Cuxhaven die meisten Vogelarten beobachtet

(lifePR) ( Cuxhaven, )
Hurra, gewonnen! Cuxhaven hatte beim diesjährigen Aviathlon im Rahmen der 6. Zugvogeltage im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer den Schnabel deutlich vorn. Ganze 144 Vogelarten wurden innerhalb der neuntägigen Zugvogeltage im Raum Cuxhaven gesichtet. Im Wettstreit von 19 Standorten lag Cuxhaven damit noch deutlich vor dem ostfrisischen Wangerland mit 137 und der Insel Borkum mit 136 Vogelarten. Zu verdanken ist dies den versierten Cuxhavener Vogelkundlern und Experten aus dem Umland, die zur Erweiterung der Aviathlon-Liste beitrugen. Gezählt werden konnten sowohl Arten, die bei den Zugvogeltage- Veranstaltungen des Wattenmeer-Besucherzentrums gesichtet wurden, als auch Arten, die von Vogelkundlern und Gästen auf eigenen Streifzügen beobachtet wurden.

Damit hat sich die Erwartung, dass Inseln viel bessere Chancen haben, viele verschiedene Vogelarten zu Gesicht zu bekommen, in diesem Jahr nicht bestätigt, im Gegenteil: Im Durchschnitt haben die Festlandsregionen dieses Jahr deutlich mehr Arten beobachtet, nämlich 103,5! Der Durchschnitt der Inselbeobachtungen beträgt dabei nur 70 Arten. Eigentlich geht man ja davon aus, dass die Inseln einen potenziellen Vorteil haben, typische Nordsee- und Hochseearten, zu beobachten. Aufgrund der fehlenden starken Nordwestwinde bekam man von denen in diesem Jahr nur wenige zu Gesicht. Das hat in diesem Jahr den Unterschied gemacht. Denn am Festland kamen - gerade bei den Gewinnern aus Cuxhaven - auch Vögel, wie z. B. Meisenarten hinzu, die die hiesigen Wald- und Heidegebiete bewohnen.

Insgesamt wurde auch beim zweiten Aviathlon die 200er Marke geknackt: 205 Arten konnten in acht Tagen an der Niedersächsischen Küste und auf den Inseln gesichtet werden.

Mit diesem Ergebnis geht es schon bald in die Vorbereitung für die nächsten Zugvogeltage. Das Wattenmeer-Besucherzentrum wird die 7. Zugvogeltage im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer (10.-18.10.2015) dann bereits im Neubau veranstalten.
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