Kreative Lösungen bei StadtGrün

(lifePR) ( Bergisch Gladbach, )
Überall grünt uns sprießt es gegenwärtig im Stadtgebiet. Die einen erfreut es - für die Mitarbeiter von StadtGrün sind die Monate Mai und Juni hingegen mehr als anspruchsvoll. Denn sie kommen mit dem Schneiden der Grünflächen in der Stadt kaum hinterher. Das Telefon mit Beschwerden steht in dieser Zeit kaum still.

Die Situation hängt mit dem engen Personalkorsett zusammen: Anfang der 90er Jahre hatte das damalige Grünflächenamt noch 36 Mitarbeiter, die sich um die Pflege kümmerten. Gut 20 Jahre später hat sich der Personalstamm um den Leiter Wolfgang Leuthe fast halbiert. Zahlreiche Sparrunden haben hier ihren Niederschlag gefunden. Jüngstes Bespiel ist zum Beispiel eine Stelle, die wegen der Regeln des Nothaushaltes ein Jahr lang nicht wieder besetzt werden darf und so den tatsächlichen Personalstamm weiter drückt.

Personal runter, und gleichzeitig stiegen die Anforderungen: Einige Flächen wie der Bürgerpark an der Steinbreche in Refrath, der Park im Hermann-Löns-Viertel und der Lückerather Anger kamen hinzu. Um mit der Entwicklung überhaupt mithalten zu können, wurden einige Flächen zur Pflege fremdvergeben. Doch an anderer Stelle wuchsen die Aufgaben weiter.

Gar nicht genug zu loben ist angesichts der strapazierten Ressourcen der ehrenamtliche Einsatz vieler Bürger. Sie engagieren sich, indem sie Beete pflegen. Seit 20 Jahren kümmern sich beispielsweise die Anwohner der Straße An den Braken in Lückerath intensiv um die Pflege. Der Bürger- und Heimatverein Refrath hat die Blumenkästen in der Refrather Einkaufsstraße in seine Obhut genommen. An vielen weiteren Stellen sorgen Bürger dafür, dass ihre Stadt ein Stück schöner ist. Dafür gilt Ihnen ein großer Dank! Sie machen das Leben in Bergisch Gladbach ein Stück lebenswerter.

Auch Gartenbaubetriebe unterstützen die Stadt. Sie bepflanzen in erster Linie Verkehrsinseln und dürfen im Gegenzug ihr Firmenlogo dort platzieren. An anderer Stelle ist die Verwaltung kreativ geworden und hat nach unkonventionellen Lösungen gesucht. So stehen auf dem Lückerather Anger beispielsweise regelmäßig Schafe. Die Tiere freuen sich über das saftige Gras; Passanten erfreuen sich am Anblick der weidenden Tiere. Die Mitarbeiter von Stadtgrün freuen sich ebenfalls, denn so können sie schneller an anderer Stelle weiterarbeiten. Denn sie stehen unter enormen Zeitdruck. Für behutsame Pflegeschnitte an Pflanzen ist immer seltener Zeit da. So wird bei einem Schnitt häufig so stark gekürzt, dass mancher von "Kahlschlag" spricht. Das ist nicht immer schön, aber leider unumgänglich.

Deswegen freut sich die Stadt um so mehr über weitere Grünflächenpaten: Ob die Pflege eines öffentlichen Beetes vor der Haustür, des Spielplatzes um die Ecke oder der Hecke nebenan - jede Hilfe ist willkommen. Bitte sprechen Sie die Mitarbeiter von Stadtgrün unter der Telefonnummer 02202/141378 an. So kann jeder Bürger ein Stück zum Gemeinwohl beitragen.
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