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Pressemitteilung BoxID: 496702 (Stadt Bad Salzuflen)
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Bad Salzuflen zeigt Flagge für eine atomwaffenfreie und friedliche Welt

(lifePR) (Bad Salzuflen, ) Am 8. Juli 2014 setzt Bad Salzuflen gemeinsam mit vielen anderen Städten ein sichtbares Zeichen für eine friedliche Welt ohne Atomwaffen. Vor dem Rathaus wird an diesem Tag die Flagge der Mayors for Peace gehisst. Bad Salzuflen ist bereits seit 1987 Mitglied der Bürgermeister für den Frieden.

Der Flaggentag der Bürgermeister und Städte findet bereits zum dritten Mal statt. Die Bürgermeister für den Frieden erinnern damit an das Rechtsgutachten des Internationalen Gerichtshofs vom 8. Juli 1996 - zustande gekommen im Auftrag der Generalversammlung der Vereinten Nationen -, wonach der Einsatz von Atomwaffen, ja bereits die Androhung des Einsatzes gegen internationales Recht und gegen Vorschriften und Prinzipien des humanitären Völkerrechts verstößt. In der weltweiten Staatenpraxis ist dies jedoch nicht angekommen, der Atomwaffensperrvertrag (NPT) ist bisher kraftlos geblieben und die Zahl derjenigen Länder, die Atomwaffen besitzen, nimmt zu.

Der Einsatz von Atomwaffen trifft immer Bürgerinnen und Bürger in den Städten und Gemeinden. Er nimmt keine Rücksicht auf Grenzen oder Nationen. Die Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki im August 1945 mahnen uns und zeigen uns die schrecklichen Folgen noch heute.

Angesichts der langfristigen Strahlungswirkung, die zu der massiven Zerstörungskraft hinzukommen würde, scheint es undenkbar, auch nur den Einsatz einer einzigen Bombe in Betracht zu ziehen. In der Überzeugung, dass Städte keine Angriffsziele sein dürfen und eine Zukunft ohne Atomwaffen der Menschheit neue Perspektiven schafft, treten die Bürgermeister für den Frieden unter der Führung des Bürgermeisters von Hiroshima, Kazumi Matsui, weltweit unter dem Motto "Städte sind keine Zielscheiben" (Cities Are Not a Target) für die Abschaffung der Atomwaffen und für den Abschluss eines internationalen Verbotsvertrages ein.

Hierin werden die Bürgermeister von dem Internationalen Gerichtshof unterstützt, der fordert, Verhandlungen über die vollständige Ächtung aufzunehmen und diese zu einer nuklearen Abrüstung in allen ihren Aspekten unter strikter und wirksamer internationaler Kontrolle zu führen.

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