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Pressemitteilung BoxID: 279149 (Stadt Augsburg)
  • Stadt Augsburg
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  • Ansprechpartner
  • Elisabeth Rosenkranz
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Stadtverwaltung warnt vor Aufenthalt in Augsburger Parks und Waldgebieten

(lifePR) (Augsburg, ) Heute erreichten die Windstärken mittags bereits 9 bis 10, gegen 16 Uhr wird nunmehr mit orkanartigen Windstärken um Windstärke 12 gerechnet. Die Stadtverwaltung hat bereits morgens bzw. im Laufe des Vormittags die Friedhöfe und den Botanischen Garten geschlossen. In den Grünanlagen, Parks und Waldflächen sind einige Bäume entwurzelt bzw. Äste und Kronenteile abgebrochen. Mit weiteren Schäden ist zu rechnen. Die Beseitigung der bereits jetzt vorhandenen Schäden wird mehrere Tage in Anspruch nehmen und in den kommenden Tagen lokale Absperrungen erfordern. Die Stadt warnt daher vor dem Aufenthalt in Augsburgs Parks und Waldgebieten und bittet um Verständnis für die noch erforderlich werdenden Absperrungen sowie Aufarbeitungsmaßnahmen der städtischen Mitarbeiter.

Die Warnung gilt insbesondere für folgende Parks:
- Siebentischpark
- Rote-Tor-Wallanlagen
- Schillanlagen - Griesle - Lechwegeanlagen
- Wittelsbacher Park
- Hermann-Frieb-Park
- Gögginger Park
- Kuhsee, Ilsesee, Autobahnsee, Bergheimer Baggersee
- Wertach und Wertach-Kanal-Bereich
- Osterfeldpark
- Hettenbachgrünanlage

Eine besondere Gefahrensituation gegenüber den Parks und Wäldern im Westen und Norden des Stadtgebiets sieht die Stadtforstverwaltung für das Naturschutzgebiet Stadtwald Augsburg wegen der dort besonders hohen Anteile am ökologisch hochwertigen sogenannten Totholz, der mehr als 2 1/2fachen Wegedichte und extrem starken Besucherfrequentierung. Zudem besteht gerade in den Abend-,Nacht- und Morgenstunden und damit während und unmittelbar nach dem vorhergesagten Sturmhoch das Problem für evtl. Passanten herabhängende Äste, Kronenteile oder abgeknickte Bäume zu erkennen.

Für den Bereich des Stadtwalds haben Ordnungsreferent Dr. Volker Ullrich und Umwelt- und Forstreferent Rainer Schaal daher über die auch dort geltenden Warnhinweise hinaus ein Betretungsverbot ab heute, 15.30 Uhr bis 6. Januar, 12 Uhr verhängt. Die Referenten weisen darauf hin, dass Absperrungen vor Ort nicht erfolgen werden, weil sie rechtlich nicht erforderlich sind und tatsächlich aufgrund der Größe des betroffenen Gebietes nicht umsetzbar wären. Die Bevölkerung wird dennoch gebeten, sich unbedingt an das verhängte Betretungsgebot zu halten.