2019: Zu den zweiten BAROCKTAGEN an der Staatsoper Unter den Linden kamen wieder fast 15.000 Besucher aus 40 Ländern

(lifePR) ( Berlin, )
Mit der gestrigen Vorstellung von Purcells DIDO & AENEAS sowie Konzerten von der Akademie für Alte Musik unter der Leitung von Fabio Biondi und der Accademia Bizantina unter der Leitung von Ottavio Dantone, endeten die zehntätigen BAROCKTAGE, die in diesem Jahr vom 1. bis 10. November an der Staatsoper Unter den Linden und im Pierre Boulez Saal stattfanden. Im Fokus des diesjährigen Festivals standen die Komponisten Alessandro Scarlatti – von dem äußerst selten gespielte Werke präsentiert wurden und es zu vielen Neuentdeckungen für Berlin kam – und Henry Purcell. Insgesamt kamen in den letzten zehn Tagen 14.500 Besucherinnen und Besucher aus 40 verschiedenen Ländern (Argentinien, Australien, Belgien, Brasilien, China, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Griechenland, Indien,  Irland, Israel, Italien, Japan, Kanada, Kolumbien, Korea, Lettland, Litauen, Luxembourg, Mexico, Niederlanden,  Norwegen,  Österreich, Polen, Portugal,  Russland, Südafrika, Spanien, Schweden, Schweiz, Taiwan, Tschechische Republik, Türkei, Ukraine, Ungarn, USA) in die Staatsoper Unter den Linden (Großer Saal, Apollosaal, Alter Orchesterprobensaal) sowie in den Pierre Boulez Saal und sorgten für eine Auslastung von 86%. Parallel zu den BAROCKTAGEN waren Daniel Barenboim und die Staatskapelle Berlin am 2. und 3. November mit dem Brahms-Zyklus zu Gast in der Philharmonie de Paris. 
2020 finden die BAROCKTAGE vom 13. bis 22. November statt, u. a. mit Musiktheaterwerken von dem jungen Wolfgang Amadeus Mozart (Neuproduktion und Premiere in Berlin), Christoph Willibald Gluck, Carl Heinrich Graun und Claudio Monteverdi sowie zahlreichen Konzerten.

Geprägt wurde die zweite Edition des Festivals durch drei Musiktheaterwerke von Scarlatti und Purcell im Großen Haus, eine Musiktheaterperformance im Alten Orchesterprobensaal, 16 Konzerte sowie Führungen und einem Roundtable-Gespräch. Herzstück der BAROCKTAGE war die Premiere von IL PRIMO OMICIDIO in der Regie von Romeo Castellucci, der mit dieser Produktion sein Berliner Operndebüt gab (noch zu sehen am 15. und 17. November). Die musikalische Leitung hat René Jacobs inne, diesmal dirigiert er das belgische Originalklang-Ensemble B'Rock Orchestra, das erstmals an der Staatsoper Unter den Linden zu Gast ist. Als Wiederaufnahmen waren zwei Werke von Henry Purcell zu erleben: KING ARTHUR, inszeniert von Sven-Eric Bechtolf und Julian Crouch, unter der musikalischen Leitung von René Jacobs sowie DIDO & AENEAS in der Regie und Choreographie von Sasha Waltz, dirigiert von Christopher Moulds (weitere Vorstellungen: 16. und 20. November). Im Alten Orchesterprobensaal war LOVE, YOU SON OF A BITCH, eine Musiktheaterperformance der italienischen Regisseurin und Videokünstlerin Letizia Renzini mit Musik von Alessandro und Domenico Scarlatti, zu erleben – eine Uraufführung, die den Bogen von den BAROCKTAGEN zu LINDEN 21 schlug. Das Konzertprogramm der BAROCKTAGE umfasste in zehn Tagen 16 Konzerte von internationalen Orchestern, Ensembles und Solisten. Zu erleben waren Le Concert des Nations unter Jordi Savall, die Akademie für Alte Musik unter Fabio Biondi, die Accademia Bizantina unter Ottavio Dantone, The Tallis Scholars unter Peter Phillips, der RIAS Kammerchor unter Robert Hollingworth, Mitglieder des B'Rock Orchestra sowie Preußens Hofmusik, bestehend aus Mitgliedern der Staatskapelle Berlin sowie Solistinnen und Solisten wie Christian Zacharias, Dorothee Oberlinger, Margret Köll, Jean Rondeau, Raffaella Milanesi, Roberta Invernizzi, Sonia Prina, Aaron Sheehan, Serena Sáenz und Delphine Galou. Als Spielstätten dienten der Große Saal der Staatsoper Unter den Linden, der Apollosaal und der Pierre Boulez Saal. Ergänzt wurde das Programm durch Kinderkonzerte.

Die Produktion IL PRIMO OMICIDIO und die Konzerte wurden unterstützt vom Verein der Freunde und Förderer der Staatsoper Unter den Linden.

Die Staatsoper Unter den Linden dankt ihren Hauptpartnern BMW, UBS und der Hilti Foundation.
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