Montag, 29. Mai 2017


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"Ende einer Ära": Vor 200 Jahren starb der letzte Speyerer Fürstbischof in Bruchsal

Zahlreiche Veranstaltungen zur Geschichte der Fürstbischöfe

(lifePR) (Stuttgart, ) Eine Festwoche im April und ein vielfältiges Programm übers ganze Jahr: In und um Schloss Bruchsal kann man in diesem Jahr bei vielen Ereignissen eintauchen in die letzte Glanzzeit der fürstbischöflichen Residenz Bruchsal. Anlass ist das 200. Todesjahr des letzten Fürstbischofs, Wilderich von Walderdorff. Mit ihm endete die Epoche der Residenzstadt Bruchsal.

Rund um diesen historischen Termin haben die Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg gemeinsam mit der Stadt Bruchsal ein umfangreiches Veranstaltungsangebot auf die Beine gestellt. Jetzt startet das Programm der Festwoche vom 18. bis zum 25. April. Sie steht unter dem Titel "Die letzten Fürsten der Bruchsaler Residenz". Den Abschluss der Woche bildet am Sonntag, 25. April, ein Erlebnisnachmittag im Schloss. Unter dem Titel "Vor 200 Jahren in Bruchsal" bieten die Staatlichen Schlösser und Gärten kurze Führungen zur Geschichte von Bischof Walderdorff, Rundgänge mit "Zeitzeugen": etwa mit einer Magd, einer Bürgersfrau oder einem Beamten - und außerdem kann man sich Tanzvorführungen aus dieser Epoche anschauen.

Während der ganzen "Wilderichwoche" finden Führungen, Vorträge und Kinderveranstaltungen statt. Besonderes Bonbon der Staatlichen Schlösser und Gärten: Allen, die so heißen, wie der letzte Fürstbischof, schenkt die Schlösserverwaltung den Eintritt. Und das gilt nicht nur für die Träger des eher exotischen Namens Wilderich, sondern für alle Vornamen des Fürstbischofs: Wer Philipp, Franz oder Nepomuk heißt, erhält in der Wilderichwoche freien Eintritt ins Schloss. Und wer Wilderich heißt, erhält eine "Schlosscard" geschenkt, die innerhalb eines Jahres zum Besuch von 22 Kulturdenkmälern in Baden-Württemberg berechtigt.

Von 20. April bis 15. August ist im Schloss die Sonderpräsentation "Der letzte Fürstbischof" zu sehen. Die kleine Ausstellung zum 200. Todestag Wilderich von Walderdorffs zeigt erstmals einige Stücke aus seinem persönlichen Besitz im Schloss. Stiche, Porträts und kleine Objekte aus den Kunstsammlungen der Grafen von Walderdorff (Molsberg) illustrieren Herkunft, Leben und Wirken des letzten Fürstbischofs von Speyer. Besonders reizvoll: Zwei Gemälde aus dem Nachlass des Trierer Kurfürsten Johann Philipp von Walderdorff (reg. 1756-1768) - geschaffen von Januarius Zick, einem der bedeutendsten Maler des späten 18. Jahrhunderts, der auch an der Ausstattung des Bruchsaler Schlosses beteiligt war. Die Galerie der Porträts im Fürstensaal wird zum Jubiläumsjahr vervollständigt: Die letzten neun Fürstbischöfe von Speyer sind nun für einige Wochen im Schloss vereint. (Geöffnet Di bis So 10 bis 17 Uhr. Eintritt: Erwachsene 5,00 € / Ermäßigte 2,50 €)

In Bruchsal ist das Wirken der Fürstbischöfe bis heute segensreich: Die Residenz, die die geistlichen Herren im 18. Jahrhundert errichten ließen, war ein Fundament für die positive Stadtentwicklung. Mit Wirkung bis heute: Mit seinen Museen und rund 92.000 Besuchern Jahr für Jahr ist das Schloss in touristischer Hinsicht der wichtigste Anziehungspunkt im Herzen der nordbadischen Stadt.

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