Junge Rumänen zum Berufspraktikum im Oberallgäu

Die Sonnenalp erfüllt Waisenkindern den Wunsch nach einem Praktikumsplatz

(lifePR) ( Ofterschwang, )
Drei Jugendliche aus dem rumänischen Schiltal befinden sich derzeit im Oberallgäu, um bei Berufspraktika Erfahrungen zu sammeln - zwei davon im Sonnenalp Resort. Der Ofterschwanger Manfred Helmert gründete das Projekt 2008 im Rahmen einer bestehenden Beziehung zwischen dem Oberallgäu und den Karpaten - die Heimatregion der Praktikanten. Wie Helmert berichtet, waren im Jahr 2008, dank vieler finanzieller Unterstützer, 40 rumänische Waisenkinder für acht Tage Gast im Allgäu. Im Mai dieses Jahres hatten die damaligen Organisatoren und Bürgermeister Alois Ried aus Ofterschwang eine Gegenleistung angenommen und die inzwischen zu Jugendlichen herangewachsenen Waisenkinder in Rumänien besucht. Dabei wurde als Pilotprojekt die Idee geboren, den Jugendlichen ein Berufspraktikum in Allgäuer Betrieben zu ermöglichen. Dieses Projekt unterstützt Familie Fäßler von Herzen. "Diesen jungen Menschen eine bessere Ausbildung für ihre Zukunft zu ermöglichen, macht uns glücklich", so Geschäftsführer Michael Fäßler. Hotelchefin Dr. Anna-Maria Fäßler ergänzt: "Wir möchten den jungen Menschen die Möglichkeit bieten, viele Erfahrungen zu sammeln. Damit bekommen sie einen umfangreichen Einblick in die Hotelbranche, dass die Entscheidung für ihren weiteren Berufsweg erleichtert."

Der 16-jährige Szilveszter Denes lebt seit seinem siebten Lebensjahr im Kinderheim in Petrosani, Rumänien, da seine Eltern finanziell nicht in der Lage waren, die notwendigen Lebensbedingungen zu sichern. Er möchte gerne eine Ausbildung zum Koch machen, um später einmal ein eigenes Unternehmen zu gründen. "Dieses Praktikum ist eine gute Möglichkeit für mich die deutsche Sprache zu erlernen, praktische Erfahrungen zu sammeln und einen schönen Ort kennen zu lernen. Nicht alle haben so eine tolle Möglichkeit - ich bin sehr froh darüber", freut sich Szilveszter.

Adina-Dalma Ciobanasu, 18 Jahre alt, lebt schon seit ihrem fünften Lebensjahr im Kinderheim in Petrosani, Rumänien. Auch ihre Eltern hatten eine finanzielle Notlage, was ihnen nicht ermöglichte, die Familie selbst zu unterhalten. Adina-Dalma möchte Hotelfachfrau werden, Wirtschaft studieren und dann irgendwann Managerin werden. "Während dieses Praktikums in Deutschland möchte ich vor allem Arbeitserfahrungen sammeln und die Sprache lernen. Ich hoffe, ich schaffe die Matura nächstes Jahr in Rumänien und kann dann meine Träume verwirklichen."

Begleitet werden die jungen Praktikanten von ihrer rumänischen Erzieherin Eva Nagyfalus, die selbst Wirtschaft studiert hat. "Hier kann ich meine gesamten Erfahrungen aus dem Wirtschaftsleben nutzen und bedürftigen Kindern helfen, eine bessere Zukunft zu erreichen", so Nagyfalus, die die Kinder während ihres Praktikums in Deutschland betreut. Ziel des Projekts ist die Motivation weiterer Unternehmen, rumänischen hilfsbedürftigen Jugendlichen ein Berufspraktikum oder eine Ausbildung zu ermöglichen. Manfred Helmert kämpft für dieses Projekt und sagt: "Nur so können wir dazu beitragen, Jugendliche aller Nationen zusammen zu führen und ihnen eine Perspektive für die Zukunft zu geben."
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