Neuer Förderschwerpunkt: "Inklusion im Sport"

Die Stiftung der Sparda-Bank unterstützt Teilhabe von Menschen mit Behinderungen mit 50.000 Euro

(lifePR) ( Mainz, )
Seit dem Jahr 2010 hat die Sparda-Bank Südwest eG über ihre Stiftung Kunst, Kultur und Soziales mit ihrem Förderprogramm „barrierefrei, inklusiv & fair“ knapp 100 Projekte gefördert. Ein Schwerpunktbereich ist die Inklusion im Sport, für den die Stiftung Kunst, Kultur und Soziales der Sparda-Bank Südwest eG auch in diesem Jahr 50.000 Euro zur Verfügung stellt. Insgesamt hat die Sparda-Bank damit 475.000 Euro in die gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Behinderungen investiert. Bei der Pressekonferenz zur Weiterführung des Förderprogramms zogen der Vorstandsvorsitzende der Sparda-Bank Südwest, Hans-Jürgen Lüchtenborg, Sozialministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler, der Landesbeauftragte für die Belange behinderter Menschen, Matthias Rösch sowie Marita Boos-Waidosch, Behindertenbeauftragte der Stadt Mainz und Mitglied des Fördervereins Netzwerk Gleichstellung und Selbstbestimmung Rheinland-Pfalz eine positive Bilanz des Programms.

„Das vor sechs Jahren gestartete Förderprogramm entspricht voll und ganz der Genossenschafts-Philosophie der Sparda-Bank, da es uns damit gelungen ist, verschiedene Partnerinnen und Partner an einen Tisch zu bekommen und gemeinsam mit den Betroffenen zu entscheiden, wo und wie die Fördermittel am besten eingesetzt werden. Denn wer kann besser beurteilen, was für Menschen mit Behinderung wichtig ist und am dringendsten benötigt wird, als die Betroffenen selbst?“, erklärte Hans-Jürgen Lüchtenborg. Mit der Weiterführung des Förderprogramms „barrierefrei, inklusiv und fair“ sollen innovative Impulse zur Umsetzung der UN- Behindertenkonvention im Themenbereich Inklusion im Sport gesetzt werden.

Schirmherrin Sabine Bätzing-Lichtenthäler betonte, dass dem gemeinsamen Sport für Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen eine Schlüsselfunktion für die Ge­staltung von Inklusion zukomme. Das Land fördere daher inklusiven Sportunterricht an den Schulen, inklusiven Vereinssport, aber auch den Leistungssport und Veranstaltungen wie die Special Olympics Rheinland-Pfalz. „Von Seiten der regulären Sportvereine gibt es starkes Interesse an dem Thema, wie Inklusion im Verein praktisch umgesetzt wird. Ähnlich ist es im Schulsport, der vor der Herausforderung steht, das Schulfach Sport im gemeinsamen Unterricht von behinderten und nichtbehinderten Schülerinnen und Schülern zu gestalten. Hier begleitet das Förderprogramm ‚barrierefrei, inklusiv und fair‘, um Inklusion im Sport und in der Gesellschaft voranzubringen. Ich danke der Stiftung und den Mitgliedern des Förderrates für die großzügige und unkomplizierte Unterstützung.“

Koordiniert wird das Förderprogramm vom rheinland-pfälzischen Landesbeauftragten für die Belange behinderter Menschen Matthias Rösch. „Mit dem Förderschwerpunkt Inklusion und Sport konnten wir in den vergangenen zwei Jahren 25 Vorhaben fördern, bei denen der gemeinsame Sport mit behinderten und nichtbehinderten Menschen im Sportverein und in der Schule praktiziert wird. Von der Behindertentoilette am Sportplatz bis zur Spiegelwand für die inklusive Karategruppe gibt es eine große Bandbreite von geförderten Projekten. Ich freue mich, wie viele gute inklusive Sportprojekte es im Land gibt, für die wir in unserem Förderprogramm eine Unterstützung anbieten können“, so Matthias Rösch.

„Mit dem Schwerpunkt `Inklusion im Sport´ wollen wir das gemeinsame Miteinander im Sport, den Abbau von Barrieren – auch in den Köpfen der Menschen – und somit inklusive, nachhaltige Angebote fördern. Hier erfahren wir aktive Unterstützung vom Landessportbund und vom Behindertensportverband in Rheinland-Pfalz“, ergänzte Stephan Heym vom Förderverein Netzwerk Gleichstellung und Selbstbestimmung Rheinland-Pfalz, einem landesweiten Zusammenschluss von Behindertenorganisationen. Das Förderprogramm sei deutschlandweit einmalig, da Menschen mit Behinderungen als Expertinnen und Experten in eigener Sache eingebunden waren und sind.

„Die Einbeziehung der Menschen mit Behinderungen als Expertinnen und Experten in eigenen Angelegenheiten bei dem Förderprogramm ist enorm wichtig. Wir können unsere Erfahrungen zur Öffnung der regulären Sportvereine für inklusive Angebote und für Barrierefreiheit einbringen. Dabei ist die Zusammenarbeit mit dem Landessportbund und dem Behinderten- und Rehabilitationssport-Verband gewinnbringend, um Inklusion in die Fläche zu bringen“, betonte Marita Boos-Waidosch, Behindertenbeauftragte der Stadt Mainz und Mitglied des Fördervereins Netzwerk Gleichstellung und Selbstbestimmung Rheinland-Pfalz.

Anträge für das Förderprogramm „barrierefrei, inklusiv & fair“ können an den Landesbehindertenbeauftragten, Matthias Rösch, MSAGD, Bauhofstraße 9, 55116 Mainz, E-Mail: lb@msagd.rlp.de gerichtet werden.

Weitere Informationen über das Förderprogramm gibt es im Internet unter www.lb.rlp.de/aktuelles/.
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