Montag, 20. November 2017


  • Pressemitteilung BoxID 680913

Über 200 Jäger interessierten sich für die SVLFG

Kassel, (lifePR) - Über 200 Jäger aus Schleswig-Holstein folgten der Einladung der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) am 28. Oktober nach Rendsburg zur Informationsveranstaltung über die gesetzliche Unfallversicherung für Jäger.

Nach der Begrüßung durch SVLFG-Vorstandsmitglied Alexander von Rosenberg, der selbst auch Jäger ist, folgten Vorträge der SVLFG-Fachexperten Isabell Peschke, Mathias Bischoff und Gerhard Westendorf zum versicherten Personenkreis in der Landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft (LBG), zu den Leistungen, zum Beitrag für Jagden sowie zur Sicherheit und Gesundheit bei der Jagd.

Peschke machte dabei deutlich, dass die der SVLFG gemeldeten Jagdunfälle nicht pauschal beurteilt werden können. Vielmehr bedarf jeder Fall einer Einzelprüfung.

Beitragsexperte Bischoff erklärte, dass die Einführung des bundesweit einheitlichen Beitragsmaßstabes der LBG bei den Jägern in einigen Regionen zu höheren Beiträgen geführt hat. Grund dafür ist, dass zuvor - nicht nur in Schleswig-Holstein - ein Teil der Aufwendungen der Jagd durch Beiträge aus der Landwirtschaft gedeckt wurde. Nunmehr bilden auch die Jäger bundesweit eine eigene Risikogruppe und tragen den aus der Jagd resultierenden Aufwand vollständig selbst.

Gerhard Westendorf stellte in seinem lebhaften Vortrag anhand von Beispielen, Filmen und Fotos die Gefährdungen bei der Jagdausübung dar. Hierbei ging es zum Beispiel um die Organisation von Gesellschaftsjagden, um sichere Hochsitze oder um durch Tiere übertragbare Krankheiten.

Alexander von Rosenberg ermutigte die Zuhörer im Rendsburger ConventGarten, mit der SVLFG im Dialog zu bleiben und gemeinsam an einem Strang zu ziehen. „Wenn der Kreis der bei der Jagd versicherten Personen erweitert werden soll, bedarf es einer Gesetzesänderung, die vor allem seitens der Jägerschaft angestoßen werden muss“, so von Rosenberg. Sowohl Thomas Hansen, Vorsitzender des Sozialpolitischen Ausschusses des Bauernverbandes Schleswig-Holstein, als auch Henning Höper, Vorstandsmitglied des Landesjagdverbandes, versprachen in ihren Reden den engen Schulterschluss mit der SVLFG, um gemeinsam an Lösungen zu arbeiten.

Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau

Die SVLFG ist zuständig für die Durchführung der landwirtschaftlichen Unfallversicherung für über 1,5 Millionen Mitgliedsunternehmen mit ca. 1 Million versicherten Arbeitnehmern, der Alterssicherung der Landwirte für ca. 200.000 Versicherte und ca. 600.000 Rentner sowie der landwirtschaftlichen Kranken- und Pflegeversicherung für ca. 650.000 Versicherte im Gebiet der Bundesrepublik Deutschland. Sie führt die Sozialversicherung zweigübergreifend durch und bietet ihren Versicherten und Mitgliedern umfassende soziale Sicherheit aus einer Hand. Die SVLFG ist maßgeschneidert auf die Bedürfnisse der in der Land- und Forstwirtschaft sowie im Gartenbau tätigen Menschen und ihrer Familien.

Diese Pressemitteilungen könnten Sie auch interessieren

„Chefsache Gesundheit: Information – Motivation - Inspiration“

, Finanzen & Versicherungen, BKK ProVita

Am 7. November 2017 fand im Haus der Bayerischen Wirtschaft in München eine Informationsveransta­ltung über Betriebliches Gesundheitsmanagemen­t...

Aktion Pflanzenpower: Gesundes Essen in der Mittelschule Bergkirchen

, Finanzen & Versicherungen, BKK ProVita

Am vergangenen Freitag fand in der Mittelschule Bergkirchen eine Informations- und Kochveranstaltung im Rahmen der Aktion Pflanzenpower zur gesunden...

VW Bank - Widerruf Autokredit: erstes Landgericht gibt Klage statt

, Finanzen & Versicherungen, Dr. Stoll & Sauer Rechtsanwaltsgesellschaft mbH

Die Kanzlei Dr. Stoll & Sauer Rechtsanwaltsgesells­chaft mbH erstreitet bundesweit das erste Urteil aus einem Widerruf eines Autokredits gegen...

Disclaimer