Sonntag, 26. Februar 2017


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Vermögende stärker in die Pflicht nehmen

(lifePR) (Berlin, ) Der SoVD warnt vor den gesellschaftlichen Folgen steigender Vermögensungleichheit. "Es läuft etwas grundlegend schief, wenn zehn Prozent der Haushalte über die Hälfte des gesamten Nettovermögens in Deutschland auf sich vereinen. Vor dem Hintergrund des jahrelangen Sozialabbaus kann dies zu einem Funkenschlag führen, der dann leicht auf den sozialen Zusammenhalt der Menschen im Land übergreift." Das erklärte SoVD-Präsident Adolf Bauer heute anlässlich aktueller Zahlen zur Vermögensentwicklung in Deutschland. Der Präsident des Sozialverbandes forderte Korrekturen für mehr sozialen Ausgleich. Aus Sicht des SoVD müssen Steuerpflichtige mit hohen Einkommen und Vermögen stärker beteiligt werden, damit die Armut in Deutschland bekämpft werden kann. "Was sich hier abzeichnet, ist ein schleichender Prozess. Der Rückgang des Nettovermögens bei Bund, Ländern und Gemeinden ist mit dem Vermögensanstieg bei wenigen Menschen eng verknüpft." Bauer forderte eine breite gesellschaftliche Diskussion über geeignete Lösungsmodelle.

Im "Forderungspapier für einen verteilungsgerechten Sozialstaat" schlägt der SoVD Maßnahmen für eine Stärkung der sozialen Balance in der Gesellschaft vor. Die Broschüre steht unter www.sovd.de/verteilungsgerechtigkeit/ zum Download bereit.

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