Freitag, 24. November 2017


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Kölner Jung-Designer gewinnen Wettbewerb "When Pure Chablis meets Art 2017"

Düsseldorf, (lifePR) - 14 Kölner Design-Studierende inszenierten im Rahmen eines Video-Wettbewerbs des Weinbauverbands Bourgogne (Frankreich) die reine Mineralität von Chablis-Weinen. Die Gewinner des Wettbewerbs wurden am 3. Juli im Rahmen einer Vernissage in der Köln International School of Design (KISD) bekannt gegeben. Den ersten Platz belegten Hendrik Hajo Vohs und Dominik Schmitz mit ihrem Werk „Distant Recognition“.

Bereits zum zweiten Mal hatten die Weinerzeuger aus dem Anbaugebiet Chablis junge deutsche Kreative zum Wettbewerb „When Pure Chablis meets Art“ aufgerufen. Nach Fotografien standen in diesem Jahr audiovisuelle Kreationen im Mittelpunkt. 14 Studierende der Köln International School of Design (KISD) nahmen die Herausforderung an: In Zweierteams aus je einem Videokünstler und einem Sounddesigner ergründeten sie die Reinheit und Mineralität der Chablis-Weine in hochkonzeptionellen Video-Sound-Zusammenspielen, den so ge­nannten Visual Music Filmen. Die Arbeiten entstanden im Rahmen eines 8-wöchigen Projektes im Lehrbereich Image & Motion unter der Leitung von Prof. Nina Juric und Felix Koziol.

Die drei Sieger des Wettbewerbs wurden am 3. Juli bei einer Vernissage im kreativen Ambiente der KISD feierlich bekannt gegeben. Den ersten Platz – dotiert mit einem Preisgeld von 1.000 Euro – erhielten Hendrik Hajo Vohs und Dominik Schmitz für ihr Werk „Distant Recognition“. Den zweiten Platz (Preisgeld: 500 Euro) belegten Alejandro Mirena und Clara Emma Fee Schramm mit ihrer Arbeit „La Métamorphose“. Mit dem dritten Platz (Preisgeld: 250 Euro) wurden João Coutinho und Hei Wa Wong für ihr Video „The Framed Sommelier“ ausgezeichnet.

Die pure Mineralität der Chablisweine inszenieren

Chablis-Weine werden aus nur einer einzigen Rebsorte, dem Chardonnay, auf einem ganz besonderen Terroir hergestellt. Die 150 Millionen Jahre alten kalkhaltigen Böden, auf dem die Rebstöcke wachsen, – aber auch das spezielle Klima im Norden der Bourgogne – verleihen der Chardonnay-Traube eine ganz besondere Reinheit und Mineralität. Diese Eigenschaften drücken sich in den Weinen konkret durch Klar­heit, Finesse, Frische, Energie und Spannung aus. Genau diese Charakteristika der Chablis-Wein sollen im Wettbewerb „When Pure Chablis meets Art“ kreativ inszeniert werden, bei dem jedes Jahr eine andere künstlerische Disziplin im Vordergrund steht.

When pure Chablis meets Art – die Gewinner

„Wieviel Abstraktion verträgt eine Geschichte, deren Merkmale in 150 Millionen Jahre alten ‚Terroirs‘ der Bourgogne liegen? Und wie kann man Reinheit und Mineralität an der Schnittstelle von Design und Kunst so kurz wie möglich in Szene setzen? Das waren Fragen, die unsere Teams beschäftigt haben“, fasst Nina Juric die Arbeit der Studierenden zusammen. Die 7 Endergebnisse begeisterten die fünfköpfige Jury aus Wein- und Designfachleuten gleichermaßen. Sie bewertete die Filme unter den Gesichtspunkten Kreativität, Komposition, audiovisuelles Zusammenspiel, Storytelling und Technik sowie des Ausdrucks von Reinheit und Mineralität.

1. Platz (1.000 Euro):

„Distant Recognition“ von Hendrik Hajo Vohs und Dominik Schmitz

Hendrik Hajo Vohs und Dominik Schmitz gewannen den ersten Platz für ihren Film „Distant Recognition“. Um die Reinheit und Mineralität festzuhalten, hatten sie sich auf eine filmische Frankreichreise begeben – und zwar aus der Vogelperspektive. Dabei zeigten sie abstrakt inszenierte Landschaftsformen, die einen bedeutenden Einfluss auf die Chablis-Weine haben. Akustisch nahmen sie durch Kirchenglocken, klirrende Weingläser und rhythmisch aufeinandergeschlagene Steine Bezug auf die Weine.

„Die Idee ist einfach, funktioniert aber sehr gut. Die Vogelperspektive stellt den Aspekt der Reinheit brillant dar. Und das Ergebnis ist sinnlich und emotional“, lobt Christina Fieber, Redakteurin des Weinmagazins Falstaff. Und François Roure von Weinverband BIVB meint: „Im Zusammenhang mit Chablis reden wir oft von Geradlinigkeit. Die geraden Linien im Film nehmen diese Idee auf.“

2. Platz (500 Euro):

„La métamorphose“ von Alejandro Mirena und Clara Emma Fee Schramm

Der Film vereint mehrere Ebenen: Die erste zeigt die Entwicklung des Chablis-Weins unter dem Mikroskop. Parallel dazu trägt ein französischer Erzähler ein Gedicht aus der Perspektive des Weins vor. Auf der dritten Ebene zeichnet ein Künstler – untermalt von sphärischen Melodien und Wasserklängen – abstrakte Bilder, die das Gedicht grafisch illustrieren. „Das Video hatte mich emotional sofort gepackt“, schwärmt Felix Koziol, einer der beiden Projektleiter.

3. Platz (250 Euro):

„The Framed Sommelier“ von João Coutinho und Hei Wa Wong

„Wie kann man die Reinheit und Mineralität der Chablis-Weine sehen, riechen und schmecken?“, fragte sich das portugisisch-chinesische Team – und schickte einen Sommelier auf die Suche. Stellvertretend für die Zuschauer erkundet er, im akustischen Umfeld eines Restaurants, die verschiedenen Phasen des Weingenusses – bis zum kleinen Schwips. Optisch wird die Mineralität durch grafische Blöcke mit Detailansichten von Kristallen dargestellt, erzählt wird sie mit einem französischen Dialekt und viel Humor. „Diese Arbeit überrascht durch ihre emotionalisierte Erzählform und die innovative Formsprache der gewählten Mittel“, erklärt Professor Juric.

Die drei Gewinner wurden bei der Werkpräsentation am 3. Juli in der Köln International School of Design mit Geldpreisen in Höhe von 1.000, 500 und 250 Euro ausgezeichnet. Die zu der Vernissage mit Weinverkostung eingeladenen Weinfachleute aus Handel und Gastronomie kamen nicht nur in den Genuss der Werke, sondern hatten auch Gelegenheit, zehn ausgewählte Weine der Appellationen Petit Chablis, Chablis, Chablis Premier Cru und Chablis Grand Cru verkosten.

When Pure Chablis meets Art – die Jury

Zur diesjährigen Jury des Wettbewerbs „When Pure Chablis meets Art“ zählten Vertreter des Weinverbands Bourgogne, der Köln International School of Design (KISD) sowie des Weinmagazins Falstaff. Die Jury-Mitglieder waren:


Anne-Marie Hurlin – Weinverband Bourgogne
Prof. Nina Juric – Professorin für Image & Motion und Koordinatorin des Chablis-Wettbewerbs an der KISD
Prof. Wolfgang Laubersheimer – Direktor der KISD, Professor für Produktionstechnologie und Weinkenner
Felix Koziol - freier Filmemacher, TV- & Filmdesigner und Co-Leiter des Lehrprojektes
Christina Fieber – Redakteurin des Weinmagazins Falstaff

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