"Solarenergie macht Schule e.V." kürt Aktivste Solarschule Deutschlands

(lifePR) ( München, )
Der Verein "Solarenergie macht Schule e.V." kürte in Kooperation mit dem Umweltbundesamt heute den Sieger des 2011 ausgelobten Wettbewerbs "Aktivste Solarschule Deutschlands". Den ersten Platz erreichte das katholische Mädchengymnasium St. Dominikus in Karlsruhe. Zweiter wurde die Stadtteilschule Blankenese und auf dem dritten Platz landete die Sekundarschule Güsten.

Dem Sieger, vertreten durch 10 Schülerinnen und zwei Lehrkräfte, winkte eine Reise zur Intersolar, der weltgrößten Solarmesse der Welt in München, mit Besuch der Kooperationspartner des Vereins: dem Fraunhofer-Institut IWM, dem Wechselrichterhersteller SMA und dem Solarmodulproduzenten Sovello. Die Mädchen im Alter zwischen 14 und 17 lernten dort aus erster Hand, was es heißt, ein Modul oder einen Wechselrichter herzustellen. Besonders beeindruckt zeigten sie sich von den Einblicken in Forschung und Entwicklung. Karola Bernert, Lehrerin am St. Dominikus-Gymnasium, zeigte sich erfreut über die Offenheit ihrer Schutzbefohlenen: "Unsere Mädchen haben gezeigt, dass Frauen auch und gerade in sogenannten Männerberufen punkten können. Das freut mich persönlich als Frau und als Lehrerin eines Mädchengymnasiums besonders."

Zufrieden mit der breiten Akzeptanz des Wettbewerbs, schon in seinem ersten Jahr, zeigte sich auch die Vorsitzende des Vereins, Antje Göppel, die alle Einsender ermunterte, auch im nächsten Jahr wieder mit dabei zu sein: "Ich habe mich sehr über die große Vielfalt und Anzahl der eingegangenen Bewerbungen gefreut und hoffe, dass wir zukünftig noch mehr SchülerInnen für eine Teilnahme begeistern können."

Dr. Thomas Holzmann, Vizepräsident des Umweltbundesamtes in Dessau-Roßlau, betonte: "Um das Ziel einer sicheren und umweltgerechten Energieversorgung zu erreichen, muss die Nutzung der Solarenergie in Deutschland erheblich ausgebaut werden. Die Schülerinnen des St. Dominikus-Gymnasiums haben beispielhaft gezeigt, wie wir unsere Potentiale nutzen können, um die Solarenergie zu einem wichtigen Standbein der zukünftigen Energieversorgung zu entwickeln. Im Namen des Umweltbundesamtes gratuliere ich ihnen herzlich zu diesem Sieg."

Anfang Mai hatten Vertreter aus Industrie, Forschung, Handwerk und Verwaltung aus 15 Wettbewerbsbeiträgen die ersten drei Plätze bewertet. Dabei war das Rennen um den Titel bis zuletzt spannend geblieben.
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