Dienstag, 23. Mai 2017


  • Pressemitteilung BoxID 540163

Technische Informationen zur Lokalisierung der Fehlerursache der in der Produktwarnung vom 09. April 2015 betroffenen Anschlussdosen

(lifePR) (Freiburg, ) Die Solar-Fabrik AG warnte am 09. April 2015 vor einer Brandgefahr bei bestimmten Solarmodulen. An der Steckverbindung der Anschlussdose, die direkt mit dem Gehäuse verbunden ist, kann eine fehlerhafte Schweißverbindung vorliegen.

In Folge dieser fehlerhaften Schweißverbindung kann es zur Entstehung eines Lichtbogens kommen. Dies kann unter Umständen zu besonderem Erhitzen führen, bei dem auch ein Brand an umliegenden Teilen nicht ausgeschlossen werden kann.

Bislang sind nur Reklamationsfälle bekannt, bei denen es zu einem "Verschmoren" der Anschlussdose gekommen ist. Der Solar-Fabrik AG ist bislang kein Fall bekannt, bei dem es zu einem Brand an umliegenden Teilen gekommen ist.

Dennoch bitten wir, die Warnung ernst zu nehmen:

- Als Sofortmaßnahme empfehlen wir, Module mit dieser Anschlussdose umgehend von einem Fachmann durch "Abstecken" der Modulanschlusskabel vom Wechselrichter außer Betrieb nehmen zu lassen.

- Ein sicherer und vollständiger Weiterbetrieb der Solarmodule sollte erst dann stattfinden, wenn der Anlagenbetreiber gemeinsam mit einem Fachmann zu der Beurteilung kommt, dass selbst im unwahrscheinlichen Fall eines Dosenbrandes keine Folgeschäden zu befürchten sind. Es ist von einem Fachbetrieb anhand der Einbausituation der Solarmodule (z.B. Indachanlage, Aufdachanlage oder Freiflächenanlage) zu prüfen, ob ein Risiko für Leib, Leben oder Sachschäden besteht. Im Fall von möglichen Folgeschäden ist ein sicherer Weiterbetrieb erst nach einem Austausch der Anschlussdosen möglich.

Ungeachtet der Tatsache, ob ein Verschmoren sichtbar ist oder nicht ist den Vorgaben der Produktwarnung Folge zu leisten. Die Ursache und damit das Produktrisiko ist nicht sichtbar.

Solar-Fabrik AG

Die 1996 gegründete Solar-Fabrik AG mit Hauptsitz in Freiburg i.Br. gehört zu den europaweit führenden Solarunternehmen. Sie fertigt ausschließlich in Deutschland und ist nach DIN ISO 9001 und 14001 sowie nach BS OHSAS 18001 zertifiziert. Voraussetzung für die guten Anlagenerträge der Module ist ein kontinuierliches Qualitätsmanagement. Es umfasst die Auswahl hochwertiger Materialien, modernste Fertigungstechnik, sorgfältige Verarbeitung sowie permanente Weiterentwicklung und Systemoptimierung. Die hochmodernen Produktionsanlagen in Freiburg und in Wismar haben eine Kapazität von 300 Megawatt. Ein europaweites Netzwerk erfahrener Installationspartner sorgt für kompetente Beratung des Kunden sowie fachgerechte Auslegung und Montage der Anlagen.

Diese Pressemitteilungen könnten Sie auch interessieren

"Wir müssen zeigen, was möglich ist!"

, Energie & Umwelt, Bundesverband Naturkost Naturwaren (BNN) e.V

Am vergangenen Freitag trafen auf Einladung von Naturkost-Großhändler BODAN und dem Bundesverband Naturkost Naturwaren (BNN) e.V. Logistik-Entwickler-...

Südafrika: Bleifarbene Delfine sollen nicht länger in Hainetzen sterben

, Energie & Umwelt, Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V.

Die Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD) will gemeinsam mit südafrikanischen Wissenschaftlern die drohende Ausrottung Bleifarbener...

Dr. Mischak: Bei der SuedLink-Trasse geht es nicht um "St. Florian", sondern um Vernunft

, Energie & Umwelt, Kreisausschuß des Vogelsbergkreises

„Die von der Bundesregierung eingeleitete Energiewende hat auch den notwendigen Transport des Stroms zum Gegenstand, der durch regenerative Quellen...

Disclaimer