Montag, 23. Juli 2018


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1. Platz bonvinitas-König 2017: Burkheimer Winzer

Schöne Tropfen vom Kaiserstuhl - vier bonvinitas-Könige 2017

Achern, (lifePR) - 92,2 Punkte lautet der Schnitt für die Weine der Burkheimer Winzer, die bei den bonvinitas Weinbewertungen damit den 1. Platz 2017 belegten und als 1. bonvinitas-König rangieren. Es waren Spätburgunder, Grau- und Weißburgunder, wie könnte es vom Kaiserstuhl anders sein, plus ein großartiger Chardonnay mit 99 Punkten. „Schön, dass die Rotweine und Grauburgunder aus 2015 waren, so hatten sie Zeit, ihre Fülle zu entfalten, und schmeckten wunderbar gereift“, wie Chefredakteur Dieter Simon bei der Nachverkostung notierte. Die regelmäßigen Weinbewertungen des online Weinmagazins bonvinitas geschehen durch unabhängige Jurys in Blindverkostung im 100 Punkte-System. Simon probiert die bestbewerteten Tropfen anschließend nach, um darüber zu berichten. Um unter die besten Winzer 2017, die „bonvinitas-Könige“, zu kommen, bedurfte es im Schnitt aller 2017 eingereichten Weine (mindestens vier) mindestens 89 Punkte.

Die Burkheimer Winzer, eine badische Winzergenossenschaft, bewirtschaften knapp 110 Hektar am Westrand des Kaiserstuhls. Die Südwest-Lage Schlossgarten besteht aus sehr tiefgründigem Löß, der über Jahrmillionen angeweht wurde. Die Lößauflage weist eine Dicke bis 30 Meter auf. Insbesondere alte Reben wurzeln dort sehr tief und nutzen die Mineralien des Untergrunds, was in den Weinen deutlich zu spüren ist. Die Lage Feuerberg besteht aus Vulkangestein, die den Weinen gleichfalls viele Mineralien mitgibt.

Insgesamt gab es 2017 vier bonvinitas-Könige. Zweiter wurde das Weingut Engelhard aus Hillesheim in Rheinhessen, das 89,8 Punkte im Durchschnitt erreichte. „Wir freuen uns sehr, dass auch ein weniger bekanntes Weingut mit besten Qualitäten nach vorne rückt“, so Simon. Hier waren es mehr die feinherben Tropfen, wie ein Schwarzriesling – übrigens eine in der Champagne verbreitete Rebsorte, die dort Meunier heißt – sowie ein großartiger Regent trocken, der mit 92 Punkten bewertet wurde. 18 Hektar Rebfläche bewirtschaftet die Familie. Ein Teil geht als Fasswein weg, aber was er in Flaschen füllt, bei diesen Tropfen legt Heiko Engelhard besonderen Wert auf die Qualität, vom Weinberg an. Ertragsreduzierung und Entlauben ist selbstverständlich. Aus Bescheidenheit erwähnt er das gar nicht, erst auf Nachfrage, wie er denn zu den Qualitäten kommt.

Den 3. Platz belegten die Byrne Vineyards, Australien. 89,5 Punkte lautete der Schnitt für die australischen Weine von Byrne Vineyards in Norwood SA, die direkt von dort eingereicht worden waren. Simon: „Es waren großartige Rotweine, vor allem Shiraz, Chardonnay und sogar ein Riesling.“ Die Seele von Byrne Vineyards bilden die Inhaber Rob Byrne mit Tochter Petria sowie Robs Bruder Terry mit seiner Frau Elise. Mit rund 500 Hektar gehören Byrne Vineyards zu den bedeutendsten Weingütern bzw. Weinfamilien im südlichen Australien. Als leitender Winemaker fungiert Peter Gajewski. Gerne tauscht er sich mit Phil Reedman, Master of Wines, aus, der das Weingut berät.

4. bonvinitas-König 2017 wurde das Weingut Albert Kallfelz aus Merl an der Mosel, das mit seinen durchweg großartigen Rieslingen einen Schnitt 89,2 Punkte erzielte und zwar über alle vier Kategorien, in welche bonvinitas die Bewertungen einteilt. Das Weingut glänzte sowohl mit leichten trockenen Weinen (Kategorie 1), wie mit kräftigeren trocken (Kategorie 2), über feinherbe bis zur Kategorie 4 mit wunderbar edelsüßen Tropfen. Die 50 Hektar Rebfläche liegen überwiegend in den mineralreichen Schiefersteillagen, die zu den besten der Welt zählen. Fast alpin sind die Schieferhänge „Merler Königslay-Terrassen“, welche das Weingut nahezu allein besitzt, sowie die Merler Lagen „Stephansberg“, „Adler“ und „Fettgarten“. „Den Mosel-Schiefer, der unserem Wein seinen Charakter und seine Kraft gibt, müssen wir auf Händen tragen“, betont Albert Kallfelz, was die Weine auf der Zunge beweisen. Näheres über die Weine und weitere Sieger findet sich im online bonvinitas Weinführer.

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