Donnerstag, 14. Dezember 2017


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Premiere »Die tote Stadt« am 16. Dezember - Dmitri Jurowski debütiert mit seinem Dirigat an der Semperoper, David Bösch inszeniert

Dresden, (lifePR) - »Ein Traum hat mir den Traum zerstört …« resümiert Paul am Ende der Oper »Die tote Stadt«. Verfangen im Gestrigen lebt Paul in Zurückgezogenheit und ergießt sich in Trauer um seine verstorbene Frau Marie. Schafft er den Schritt zurück ins Leben? Durch die Bekanntschaft mit Marietta, einer Tänzerin, setzt sich sein gelähmtes Seelenleben in Bewegung, doch erst das Erwachen aus einem Albtraum lässt ihn in der Realität ankommen. Erich Wolfgang Korngold gelang mit seiner »Toten Stadt« ein Überraschungserfolg. Der erst 23-jährige Komponist transformierte die zum Teil auf cineastische Art verzerrten Seelenwelten des Protagonisten in eine bestechende Partitur. »Die tote Stadt« wurde nach ihrer Uraufführung im Jahr 1920 in kürzester Zeit weltweit nachgespielt und kehrt nun nach fast 100 Jahren an die Semperoper Dresden zurück.

Mit dem musikalischen Leiter Dmitri Jurowski und dem Regisseur David Bösch stellen sich gleich zwei Künstler erstmals dem Dresdner Publikum vor. David Bösch gehört zu den führenden Regisseuren seiner Generation und ist sowohl in der Oper als auch im Schauspiel zuhause. Mit Dmitri Jurowski ist der jüngste Vertreter einer berühmten russischen Musikerdynastie in Dresden zu Gast. Seit 2005 arbeitet Jurowski als Dirigent sowohl im Opern- als auch im symphonischen Repertoire mit renommierten Orchestern auf der ganzen Welt. Das Bühnenbild zu »Die tote Stadt« entwirft Patrick Bannwart, die Kostüme stammen von Falko Herold.

Am Samstag, den 16. Dezember wird die Belcanto-Oper an der Semperoper ihre Premiere erleben. Beginn ist um 18 Uhr. Eine Premierenkostprobe am 11. Dezember, 18 Uhr gibt erste Einblicke in das Werk.

In der Rolle des Paul ist Burkhardt Fritz zu erleben, Manuela Uhl ist Marietta, Christoph Pohl verkörpert die Rollen des Frank und Fritz und Christa Mayer gibt die Partie der Brigitta. Es singt der Sächsische Staatsopernchor Dresden. Es spielt die Sächsische Staatskapelle Dresden.

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